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Abschied von Lok Aschersleben: Felix Sparing kehrt zurück zu Askania Ballenstedt

Felix Sparing (am Ball) wird in der Rückrunde nicht mehr für Lok auflaufen.

Felix Sparing (am Ball) wird in der Rückrunde nicht mehr für Lok auflaufen.

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archiv/Tobis

aschersleben -

Aufgrund einer Fußverletzung, deren Ursache noch nicht geklärt ist, kam Felix Sparing letztmals am 17. Oktober für Landesligist Lok Aschersleben zum Einsatz. Wie nun feststeht, wird Sparing so schnell keine Partie für die Einestädter bestreiten. Den 23-Jährigen zieht es nach zweieinhalb Jahren zurück zum Harzoberligisten Askania Ballenstedt.

Höhepunkt gegen den FCM

Im Sommer 2013 war Sparing von dort zu Lok gekommen, absolvierte 42 Landesliga-Begegnungen und erzielte neun Treffer. „Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt und es hat stets Spaß gemacht.“ Der Weggang nun hat vor allem berufliche Gründe. Sparing, der als Erzieher in einem Kinderheim in Ballenstedt arbeitet, hat schlicht und einfach nicht mehr die Zeit für Fußball auf diesem Niveau. „Schon seit August konnte ich kaum noch trainieren“, erzählt der Offensivakteur, „da wird es irgendwann schwer, hinterher zu kommen.“ Zwei Spielklassen tiefer sehe das Ganze etwas entspannter aus, so der 23-Jährige.

Aus Aschersleben nimmt er aber jede Menge Erfahrungen mit nach Ballenstedt. „Ich konnte mit vielen guten Fußballern zusammen spielen und habe auch taktisch einiges gelernt“, erzählt Sparing. Ein Spiel ist ihm dabei besonders im Gedächtnis geblieben, auch wenn das Ergebnis so gar nicht stimmte: Das 0:9 in der Wintervorbereitung 2014 gegen den damaligen Regionalligisten 1. FC Magdeburg. „Da bin ich gerade von einer Verletzung zurückgekehrt und dann so eine Partie“, erinnert sich Sparing.

Comeback nicht absehbar

Auch wegen solcher Erlebnisse wird der Rückkehrer weiterhin das Geschehen beim SV Lok verfolgen. „Wenn nicht nur einige Verletzte, sondern auch das Glück endlich wieder kommt, ist der Klassenerhalt möglich“, sagt Sparing. Sein Fokus richtet sich auf eine zeitige Genesung. Weil die Ursachen nach wie vor unbekannt sind, sei ein Comeback aktuell nicht absehbar.

Ballenstedts Trainer Alexander Giese freut sich über Sparings Rückkehr und hofft auf baldige Genesung „Er hat immer gesagt, wenn die Option des Wechsels besteht, steht Askania Ballenstedt an erster Stelle.“ Der junge Kicker sei dem Verein in den letzten Jahren auch als Trainer der D-Jugend mit Tobias-Erwin Kepke verbunden geblieben und führte das Team der ersten Mannschaft ohne Niederlage zum souveränen Staffel-Sieg mit 46:4-Toren in acht Spielen. Zudem bestanden die Freundschaften auch weiterhin. „Für uns ist er hunterprozentig eine Bereicherung“, weiß Giese, der von den Qualitäten des Rückkehrers überzeugt ist. Vor seinem Wechsel hatte Sparing in 25 Spielen 13 Treffer für die Askanen besorgt. (mz/es/dan)