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Hallenturniere in Aken und Sandersdorf: Pokalgewinn bringt einige freie Tage

Der 1. FC Bitterfeld-Wolfen II gewinnt das Turnier in Sandersdorf.

Der 1. FC Bitterfeld-Wolfen II gewinnt das Turnier in Sandersdorf.

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privat

Bitterfeld -

Die Kicker des Zörbiger FC eilten in den letzten Tagen von Sieg zu Sieg. Nach dem Gewinn ihres eigenen Turniers zum „Dreikönigstag“ konnte sich der ZFC nur 72 Stunden später auch den Siegerpokal beim Hallenturnier des TSV Elbe Aken sichern. Zur Belohnung hat die Mannschaft sich einige freie Tage erspielt. „Jetzt machen wir mal eine Woche nichts“, sagte Co-Trainer Patrick Brieg.

Fairplay vom Torwart

Dafür haben die Zörbiger bei den zwei Turniersiegen mit guten Leistungen geglänzt. In Aken waren zwei Spiele richtungsweisend. So die erste Partie gegen den Landesklassisten Graf Zeppelin Abtsdorf. „Abtsdorf wurde von Spiel zu Spiel besser“, berichtete Brieg, „wir können froh sein, unser erstes Spiel mit 3:2 gewonnen zu haben.“ In dieser Partie kam es zu einer fairplaypreiswürdigen Szene. Schiedsrichter Michael Kopp wollte den Treffer von Florian Richter erst nicht anerkennen. Aber Abstorfs Torhüter erklärte im Gespräch mit dem Unparteiischen, dass der Ball hinter der Torlinie gewesen sei.

„Das rettete uns den Sieg“, so Brieg. Den entscheidenden Dreier fuhr der ZFC aber gegen den Gastgeber ein. Beim 2:0-Erfolg waren Florian Richter und, in Unterzahl, Philipp Lorenz die Torschützen. Die Gastgeber wurden am Ende Zweiter. „Klar will man lieber gewinnen“, sagte Akens Mittelfeldspieler Justin Schnuppe-Frank, „aber wir können mit dem zweiten Platz auch zufrieden sein.“

Gastgeber wird nur Zweiter

Beim Logo-Tanzer Cup in Sandersdorf konnte am Ende der 1. FC Bitterfeld-Wolfen II den Siegerpokal in die Höhe strecken. „Nach Platz drei bei den Hallenmasters, dem zweiten Platz in Zörbig war das doch die logische Konsequenz“, stellte Trainer Alexander Bittl schmunzelnd fest. Fünf Siege und ein Unentschieden brachte der Vierte der Kreisoberliga in die Wertung. Nach der Absage des Holzweißiger SV entschlossen sich die Organisatoren, die sieben Teams im Modus jeder gegen jeden spielen zu lassen. Der 2:0-Erfolg gegen Union Sandersdorf II (Tore: Andy Dreßler und Kevin Günther) war vorentscheidend für das Bitterfelder Team. So reichte ein 1:1 gegen den ESV Petersroda im abschließenden Spiel, um mit einem Punkt vor den Gastgebern zu bleiben. (mz)