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Fußball-Winterpause in Bitterfeld: Bitterfeld-Wolfen beklagt drei Abgänge und sagt Testspiel ab

Matthias Kuhlig (r.) hat den 1. FC Bitterfeld-Wolfen verlassen.

Matthias Kuhlig (r.) hat den 1. FC Bitterfeld-Wolfen verlassen.

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bösener

bitterfeld/MZ -

Wenige Tage vor dem ersten Testspiel muss der 1. FC Bitterfeld-Wolfen gleich drei Abgänge hinnehmen. Wie der Fußball-Verbandsligist vermeldete, werden Matthias Kuhlig, Christoph Hempel und Benjamin Schüler nicht mehr im Trikot des 1. FC Bitterfeld-Wolfen auflaufen.

Abwehrspieler Schüler war erst vor der Saison in das Wolfener Jahnstadion gewechselt, kam vom Sachsenligisten BSG Chemie Leipzig. „Arbeitsbedingt hat er sich jetzt aber wieder abgemeldet“, sagt Olaf Schaller. Der Trainer des 1. FC Bitterfeld-Wolfen ließ den Abwehrspieler in der ersten Saisonhälfte in fünf Spielen auflaufen. Auf immerhin sieben Einsätze brachte es bis zur Winterpause Matthias Kuhlig. Der Stürmer hatte nach seiner langwierigen Verletzung um den Anschluss gekämpft und wird in der zweiten Saisonhälfte für den Holzweißiger SV in der Kreisoberliga auflaufen. Dort wird er gemeinsam mit Christoph Hempel spielen, der den 1. FC Bitterfeld-Wolfen ebenfalls verlassen hat und nun in der Kreisoberliga noch einmal spielen möchte.

In der vergangenen Saison hatte Hempel, der auch als Nachwuchstrainer beim Verbandsligisten aktiv war, im Verbandsligateam ausgeholfen und es dabei auf immerhin 13 Einsätze gebracht. Noch gänzlich ohne Spiel - weder für die erste, noch zweite Mannschaft - ist der 29-jährige Abwehrspieler in dieser Spielzeit geblieben. „Er möchte gerne noch einmal die Schuhe schnüren und Matthias Kuhlig schafft es bei uns aus beruflichen Gründen nicht mehr“, sagt Olaf Schaller. Der Trainer des 1. FC Bitterfeld-Wolfen kann nach diesen Abgängen im Training derzeit nur noch auf 16 Feldspieler und zwei Torhüter zurückgreifen. Mit diesem Kader wollte er am Sonnabend um 14 Uhr ein Testspiel gegen Eintracht Elster bestreiten. Sagte eine Woche zuvor der Gegner ab, musste diesmal der 1. FC Bitterfeld-Wolfen die Partie absagen.

Rot-Weiß Thalheim konnte dagegen bereits das erste Testspiel absolvieren. Am Mittwochabend trennte sich der Landesligist vom sächsischen Landesligisten SG Taucha 99 mit einem 3:3-Unentschieden. Spielertrainer Thomas Sawetzki konnte dabei aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen nur auf elf Spieler zurückgreifen. „Auf dem schwierigen Geläuf war der Test in Ordnung“, so Sawetzki, der mit seinem Team Sonnabend um 14 Uhr zu Hause gegen Eilenburg spielen wird.



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