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Fußball-Verbandsliga: Noch ein Spieler verlässt den 1. FC Bitterfeld-Wolfen

Dawid Ambroziak im Spiel

Dawid Ambroziak (l.) und der 1. FC Bitterfeld-Wolfen spielten eine gute erste Hälfte.

Foto:

Hartmut Bösener

wolfen -

Noch beim Trainingsauftakt hatte man fest mit ihm gerechnet beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen. Bei der ersten Testspielbegegnung im Jahr 2016 war er aber schon nicht mehr dabei.

Die Rede ist von Richard Held. Der 28-jährige Abwehrchef verlässt die Bitterfeld-Wolfener in Richtung eines direkten Konkurrenten. Insgesamt 13 Spiele absolvierte der „große Lange“ in der Hinrunde für die Schaller-Elf und wurde somit zu einem der Dauerbrenner im Team. Für ganze 1134 Minuten streifte er sich das hellblau-weiße Trikot über. Im Jahr 2016 hat er es gegen ein grün-weißes eingetauscht. Richard Held wird in der Rückrunde der Verbandsliga nämlich mit dem FC Grün-Weiß Piesteritz den Klassenerhalt anpeilen. Ein herber Verlust also für die Mannschaft von Trainer Olaf Schaller?

„Die erste Halbzeit war ganz gut“

Held war zumindest Stammspieler in der Mannschaft. Neben ihm haben auch Christoph Hempel und Mathias Kuhlig (beide Holzweißig) den Verein im Winter verlassen. Beim ersten Testspiel gegen Union Sandersdorf hagelte es gleich fünf Gegentreffer. Allerdings sollte man, wie so oft, ein solches Spiel nicht überbewerten. Zudem muss man auch erwähnen, dass der Oberligist erst gegen Ende der Partie das Ergebnis hochschraubte. Die letzten beiden Treffer für Union fielen erst in der 85. und 88. Spielminute. Generell war man mit dem ersten Test - zuvor war das Spiel gegen Abtsdorf ausgefallen - nicht unzufrieden. Der Gast konnte sogar in Führung gehen.

„Wir haben gut angefangen“, sagte der Torschütze Sören Barabasch, „die erste Halbzeit war ganz gut.“ Schon nach drei Minuten tauchte er vor dem Sandersdorfer Kasten auf und vollendete sehenswert. In der Folge hatte der Kapitän eine gute Gelegenheit für seine Farben. Einen Kopfball setzte er aber nur gegen den Querbalken. „Hinten raus ist uns einfach die Luft ausgegangen“, resümierte Barabasch.

Partie gegen VfB Grimma

Das ist so früh in dieser Phase der Vorbereitung noch kein Problem. Trainer Olaf Schaller weiß also, wo er ansetzen muss. Dazu hat er aber nicht mehr so viel Zeit wie die anderen Trainer der Verbandsligisten. Schließlich startet der 1. FC Bitterfeld-Wolfen schon am 21. Februar. Und auch die Anzahl der Trainingseinheiten wird bis zum Wochenende nicht hoch sein. Denn am Sonnabend geht es für die Schützlinge von Olaf Schaller zum VfB Grimma. Dabei wird der Sachsenligist den Gästen alles abverlangen. Um 14 Uhr wird das Spiel angepfiffen.

Noch nicht mit dabei sein wird Tim Hebsacker. Der 31-Jährige befindet sich nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbauprogramm. Derzeit läuft er nur, trainiert noch nicht wieder voll mit. Für seine Rückkehr wird er sich genügend Zeit lassen. Wenn er fit zurückkommt, wird er für das Team definitiv eine Verstärkung sein. (mz)