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BSW Sixers im Landespokal: Heimspiel in Halle

Der letzte Triumph der Sixers: Im Jahr 2011 gewann der Verein in Aschersleben den Landespokal.

Der letzte Triumph der Sixers: Im Jahr 2011 gewann der Verein in Aschersleben den Landespokal.

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Christian Kattner

Sandersdsorf -

Der neue Titelträger im Basketball-Landespokal der Herren wird am 20. Februar in Halle ermittelt. In der Sporthalle an der Robert-Koch-Straße findet dann die Premiere des neuen „BVSA Landespokal Final Four“ statt, in dem die vier im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften BSW Sixers, SBB Baskets Wolmirstedt, USV Halle und BBC Halle den Pokal unter sich ausspielen werden. Als Ausrichter fungieren dabei die BSW Sixers.

„Wir freuen uns auf dieses neue Format und sind gespannt, wie es bei den Teams und Fans ankommen wird“, sagt Carsten Straube, Vizepräsident Sport des Basketball-Verbandes Sachsen-Anhalt (BVSA), „wir hoffen natürlich auf großen Zuspruch auf den Rängen und spannende Partien.“

Dass die BSW Sixers, der einzige Club im Final Four aus der 1. Regionalliga und damit auch der Favorit auf den Titelgewinn, der eigentlich in Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen beheimatet ist, das Endturnier als Ausrichter nicht daheim, sondern in Halle veranstalten, gibt der Veranstaltung zusätzlichen Anreiz. „Wir verstehen uns zum einen als regional aufgestellter Verein, der im Sinne der Kooperation mit den Vereinen in Halle und Weißenfels sowohl Spieler als auch Fans aus Halle hat“, sagt Sixers-Präsident Maik Leuschner, „und zum anderen nehmen ja mit dem BBC und USV gleich zwei Vereine aus der Saalestadt teil, was zusätzliches Zuschauerinteresse verspricht.“ Genau diese beiden Vereine treffen auch im ersten Halbfinale aufeinander, das um 11 Uhr angepfiffen wird. Im Duell des Oberligisten BBC und des eine Spielklasse höher in der 2. Regionalliga spielenden USV Halle ist letzterer wohl der klare Favorit. „Wir freuen uns, dass damit auf jeden Fall eine hallesche Mannschaft im Finale stehen wird“, sagt Thomas Mähne, Präsident des BBC Halle und früherer Sixers-Akteur. „Natürlich wären wir gern diese Mannschaft, aber wir sind natürlich nur Außenseiter gegen den USV. Das Finale wäre ein Traum.“

Nach dem halleschen Duell stehen sich dann ab 13.30 Uhr die BSW Sixers und Zweitregionalligist SBB Baskets Wolmirstedt gegenüber. „Klar wollen wir den Pott holen, das wäre ein schönes Erlebnis für alle Beteiligten“, sagt Sixers-Trainer Tino Stumpf. Zuletzt konnte der Verein im Jahr 2011 die Trophäe gewinnen. Auf dem Weg ins diesjährige Final Four wurde unter anderem der Titelverteidiger Aschersleben Tigers ausgeschaltet.

Bevor dann das Finale der beiden Semifinalsieger um 18 Uhr angepfiffen wird – ein Spiel um Platz drei wird nicht ausgetragen – werden in der Pause zwischen 15.30 und 17 Uhr noch die Nachwuchs-Basketballer des gemeinsamen mitteldeutschen MBC/ USV „Wolfswelpen“-Projektes ihr Können auf dem Parkett demonstrieren.

Die Tickets für das Final Four gibt es nur als Tagestickets und kosten fünf Euro (ermäßigt drei Euro) und sind an der Tageskasse erhältlich. Ein Vorverkauf ist nicht geplant. (mz)