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Basketball-1. Regionalliga: BSW Sixers spielen sich zum Sieg zurück

Robert Zinn (r.) zeigte gegen Göttingen ein starkes Spiel.

Robert Zinn (r.) zeigte gegen Göttingen ein starkes Spiel.

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bösener

Sandersdorf -

Tino Stumpf war locker, gelöst und direkt nach dem Schlusspfiff sogar zu Scherzen aufgelegt. Herzerfrischend lachte der Trainer der BSW Sixers nach dem 81:67-Sieg gegen den ASC Göttingen nach einem kurzen Smalltalk mit Präsident Maik Leuschner. Sie hatten gut anderthalb Stunden eine Vorstellung ihrer Mannschaft gesehen, die absolut souverän gewirkt hatte. „Es war erfrischend, ein angenehmer Sieg“, lautete die Einschätzung von Tino Stumpf.

Vom Rückschlag erholt

Eine Woche nach der Derbyniederlage in Aschersleben hatte sich seine Mannschaft von diesem Rückschlag gut erholt. Erneut bekamen alle Sixers-Spieler reichlich Einsatzzeit, konnten sich am Ende - bis auf Yannick Hennelotter - in die Punkteliste eintragen. Auch wenn die Zwischenstände im ersten Viertel mit 12:8 nach fünf und 24:18 nach zehn Minuten noch Luft nach oben offen ließen, so waren die Gastgeber in eigener Halle das klar bessere Team. Von der Tribüne, auf der auch der eine oder andere für den anschließenden Karneval in der benachbarten Mehrzweckhalle kostümierte Zuschauer zu sehen war, wurde das mit Applaus belohnt.

Vor allem DJ Bennett wurde ein ums andere Mal von Aufbauspieler Robert Zinn in Szene gesetzt und beendete den Angriff mit einem Dunking. Bennett sollte mit 20 Punkten nicht nur der beste Korbjäger seines Teams werden, sondern sammelte auch noch 14 Rebounds, sehr starke neun davon unter dem gegnerischen Korb, und blockte zudem sechs Wurfversuche der jungen Göttinger Spieler.

„Robert und DJ haben ein tolles Spiel gemacht“, fand Tino Stumpf lobende Worte, denn auch Robert Zinn konnte neben seinen 14 Punkte noch neun Vorlagen verbuchen.

Einziges Manko war die Dreierquote

Neben der starken Offensive zeigten sich die Sixers aber auch in der Verteidigung verbessert. Zur Halbzeitpause hatten die Gäste gerade einmal 29 Punkte erzielten können. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann war es am Samstagabend die Dreierquote: Nur vier von 24 Versuchen gingen in den Korb.

Auch in weiteren Situationen ließen die Sixers hin und wieder einfache Chancen liegen. So wurde zum Beispiel der zwischenzeitliche Vorsprung von 19 Punkten im dritten Viertel nicht weiter ausgebaut. Doch unter zehn Punkte ließen die Sixers diesen Vorsprung nicht schrumpfen, blieben zu jeder Zeit Herr der Lage und gewannen am Ende deutlich mit 81:67. Einen anschließenden Karnevalsbesuch gab es für das Team aber nicht. „Ich bin kein richtiger Karnevalsfan und ein Teil der Mannschaft hat am Sonntag ein NBBL-Spiel“, sagte Tino Stumpf. Wenn schon Karneval, dann als geschlossene Mannschaft. So wie auf dem Feld. (mz)