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Verlag: Suhrkamp-Autoren kritisieren weiter Gesellschafter Barlach

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Im Streit um die Führung des Suhrkamp-Verlags reißt die Autoren-Schelte gegen Minderheitsgesellschafter Hans Barlach nicht ab. (FOTO: DPA) 
Im Streit um die Führung des Suhrkamp-Verlags reißt die Autoren-Schelte gegen Minderheitsgesellschafter Hans Barlach nicht ab.
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München/dpa. 

Schriftsteller Rainald Goetz sagte der „Süddeutschen Zeitung“, Barlach habe „keine den Verlag weiterentwickelnden Ideen eingebracht, im Gegenteil“. Mit seinen Klagen habe Barlach die Arbeit des erfolgreichen Führungstrios des Hauses „systematisch erschwert, behindert, im Moment ja praktisch unmöglich gemacht“. Andere Autoren wie Hans Magnus Enzensberger, Uwe Tellkamp und Peter Handke hatten den Medienunternehmer zuvor ebenfalls kritisiert.

Barlach hält über die Medienholding AG Winterthur 39 Prozent am Verlag, die restlichen 61 Prozent gehören Suhrkamp-Geschäftsführerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Beide Seiten sind in mehrere Verfahren gegeneinander verwickelt. Goetz sagte in der Zeitung über Barlach: „Er schädigt den Verlag ja auch wirtschaftlich, weil er die Aktivitäten der Führung von Suhrkamp blockiert, mitten im berühmten Weihnachtsgeschäft. Das ist schon ganz schön irr.“

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