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Urheberrecht: Loriots Tochter kämpft gegen Biografie

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Vicco von Bülow alias Loriot auf seinem legendären Sofa. (FOTO: DPA) 
Loriots Tochter Susanne von Bülow will eine im Riva-Verlag erschienene Biografie über ihren im August 2011 gestorbenen Vater gerichtlich verbieten lassen.
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Braunschweig/dapd. 

Das Landgericht Braunschweig wird ab (dem heutigen) Dienstag (20. November) in einem Zivilprozess über die Unterlassungsklage entscheiden. Die Erbin Vicco von Bülows, der als Humorist unter dem Künstlernamen „Loriot“ bekannt wurde, erhebt zudem Anspruch auf Schadensersatz für die Verwendung von Zitaten.

Das Buch „Loriot: Biographie“ des Autors Dieter Lobenbrett enthält laut Klägerin zu viele wörtliche Zitate Loriots aus Interviews und Werken. Die Münchner Verlagsgruppe, deren Tochterunternehmen der Riva-Verlag ist, hält die Tochter für nicht klagebefugt. Loriot habe die Rechte an seinen Werken einem Verlag eingeräumt. Außerdem seien viele der Zitate wegen fehlender „Schöpfungshöhe“ nicht durch das Urheberrecht geschützt.

Im November 2011 hatte Susanne von Bülow eine einstweilige Verfügung gegen die Online-Enzyklopädie Wikipedia erwirkt, weil diese ohne Einwilligung der Erben Loriot-Motive veröffentlicht hatte.

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