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RTL-Tanzshow: «Let's dance» für den ersten Promi schon vorbei

«Let's Dance» mit Fahrenkrog-Petersen

Der Musikproduzent Uwe Fahrenkrog-Petersen im MMC Fernsehstudio in Köln mit seiner Partnerin Helena Kaschurow. (FOTO: DAPD)

Köln/Berlin/dapd. -

Oberkellner in der Pizzeria, wild gewordenerHandfeger, weniger Tanzgefühl als eine Straßenlaterne: Dieprominenten Kandidaten der RTL-Tanzshow «Let's dance» mussten sichbei der ersten Sendung der fünften Staffel von der Jury wiedereiniges anhören. Besonders schwer mit ihren Tänzen taten sich LarsRiedel und Uwe Fahrenkrog-Petersen. Diskus-Olympiasieger Riedelbekommt noch eine Chance, Musikproduzent Fahrenkrog-Petersen schiedals erster aus.

Die blinde Sängerin Joana Zimmer, die als letzte auftrat,überzeugte hingegen mit ihrem gefühlvollen Langsamen Walzer nichtnur den kritischsten unter den vier Preisrichtern, denEx-Profitänzer Joachim Llambi. Sie rührte mit ihrer DarbietungJurorin Maite Kelly gar zu Tränen, die fand, irgendwie habe JoanaZimmer «für die Menschheit getanzt». Zimmer und ihr TanzpartnerChristian Polanc bekamen von der Jury 22 von 40 möglichen Punkten.Eine gute Wertung für die erste Runde, in der die Leistungen derTanzamateure - trotz des harten Trainings, wie alle immer beteuern -noch ausbaufähig sind.

Zu sehr im Knie, zu viel Arme

Spitzenreiterin der ersten Sendung war Rebecca Mir - bekannt ausder ProSieben-Castingsendung «Germany's Next Topmodel». Die20-Jährige und ihr Tanzpartner Massimo Sinató erhielten für ihrenCha-Cha-Cha 26 Punkte von der Jury und Komplimente wie «MeineFresse» (Maite Kelly) und «Der beste Cha-Cha, den wir je in derersten Show gesehen haben» (Motsi Mabuse). Recht angetan waren diePreisrichter - neben Llambi, Kelly und der Profitänzerin Mabuse derTanztrainer Roman Frieling - auch von der Volksmusikantin StefanieHertel und von dem Sänger und Ex-Mann von Sarah Connor, MarcTerenzi.

Joachim Llambi fand Terenzis Darbietung zwar einen «Tick zu groß,zu sehr im Knie, zu viel Arme», immerhin sei er aber «ein ganzerKerl auf der Tanzfläche». Den Sänger und ehemaligen Kandidaten derRTL-Castingsendung «Deutschland sucht den Superstar», Ardian Bujupi,fand er hingegen zu arrogant und empfahl ihm, seine Einstellung zuändern, «sonst gibt's hier nix».

Fast nix - nämlich nur einen Punkt - vergab Llambi anFahrenkrog-Petersen für dessen Cha-Cha-Cha. Da sei auch nichts mehrzu machen, lautete das vernichtende Urteil - gefolgt von derPrognose, dass Fahrenkrog-Petersen mit Diskuswerfer Lars Riedel umden letzten Platz kämpfen wird.

Riedel schaffte es knapp in die nächste Runde

Riedel, der nach Llambis fachlicher Einschätzung weniger Gefühlfür den Langsamen Walzer hat als eine Straßenlaterne, kam knapp indie nächste Runde. Maite Kelly fand für ihn und seine TanzpartnerinMarta Arndt immerhin die hübsche Beschreibung «Der Bär und diePorzellanpuppe». Nicht so sehr begeistert waren die Männer undFrauen mit den Punktetäfelchen auch von Sängerin Gitte Haenning. Wieein «wild gewordener Handfeger» habe sie auf ihn gewirkt, sagteLlambi.

Irgendwo dazwischen wurden die Leistungen von Ex-Monrose-SängerinMandy Capristo, Schauspieler Patrick Bach (Llambi: «Wie derOberkellner in der Pizzeria.»), Ex-Profi-Gymnastin Magdalena Brzeskaund Schlagersänger Patrick Lindner eingeordnet.

Sie alle können sich noch in maximal zehn Liveshows (immermittwochs, 20.15 Uhr) auf der Tanzfläche versuchen. In jeder Sendungscheidet ein weiteres Paar aus. Ausschlaggebend bei derEntscheidung, wer eine Runde weiterkommt, ist neben der Jurywertungdas Zuschauervoting.



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