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RTL-Tanzshow: «Let's dance» für den ersten Promi schon vorbei

Uhr | Aktualisiert 15.03.2012 12:32 Uhr
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«Let's Dance» mit Fahrenkrog-Petersen

Der Musikproduzent Uwe Fahrenkrog-Petersen im MMC Fernsehstudio in Köln mit seiner Partnerin Helena Kaschurow. (FOTO: DAPD)

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Musikproduzent Uwe Fahrenkrog-Petersen ist bei der Tanzshow «Let's dance» als erster ausgeschieden. Die prominenten Kandidaten der RTL-Tanzshow mussten sich bei der ersten Sendung der fünften Staffel von der Jury wieder einiges anhören.
Köln/Berlin/dapd. 

Oberkellner in der Pizzeria, wild gewordener Handfeger, weniger Tanzgefühl als eine Straßenlaterne: Die prominenten Kandidaten der RTL-Tanzshow «Let's dance» mussten sich bei der ersten Sendung der fünften Staffel von der Jury wieder einiges anhören. Besonders schwer mit ihren Tänzen taten sich Lars Riedel und Uwe Fahrenkrog-Petersen. Diskus-Olympiasieger Riedel bekommt noch eine Chance, Musikproduzent Fahrenkrog-Petersen schied als erster aus.

Die blinde Sängerin Joana Zimmer, die als letzte auftrat, überzeugte hingegen mit ihrem gefühlvollen Langsamen Walzer nicht nur den kritischsten unter den vier Preisrichtern, den Ex-Profitänzer Joachim Llambi. Sie rührte mit ihrer Darbietung Jurorin Maite Kelly gar zu Tränen, die fand, irgendwie habe Joana Zimmer «für die Menschheit getanzt». Zimmer und ihr Tanzpartner Christian Polanc bekamen von der Jury 22 von 40 möglichen Punkten. Eine gute Wertung für die erste Runde, in der die Leistungen der Tanzamateure - trotz des harten Trainings, wie alle immer beteuern - noch ausbaufähig sind.

Zu sehr im Knie, zu viel Arme

Spitzenreiterin der ersten Sendung war Rebecca Mir - bekannt aus der ProSieben-Castingsendung «Germany's Next Topmodel». Die 20-Jährige und ihr Tanzpartner Massimo Sinató erhielten für ihren Cha-Cha-Cha 26 Punkte von der Jury und Komplimente wie «Meine Fresse» (Maite Kelly) und «Der beste Cha-Cha, den wir je in der ersten Show gesehen haben» (Motsi Mabuse). Recht angetan waren die Preisrichter - neben Llambi, Kelly und der Profitänzerin Mabuse der Tanztrainer Roman Frieling - auch von der Volksmusikantin Stefanie Hertel und von dem Sänger und Ex-Mann von Sarah Connor, Marc Terenzi.

Joachim Llambi fand Terenzis Darbietung zwar einen «Tick zu groß, zu sehr im Knie, zu viel Arme», immerhin sei er aber «ein ganzer Kerl auf der Tanzfläche». Den Sänger und ehemaligen Kandidaten der RTL-Castingsendung «Deutschland sucht den Superstar», Ardian Bujupi, fand er hingegen zu arrogant und empfahl ihm, seine Einstellung zu ändern, «sonst gibt's hier nix».

Fast nix - nämlich nur einen Punkt - vergab Llambi an Fahrenkrog-Petersen für dessen Cha-Cha-Cha. Da sei auch nichts mehr zu machen, lautete das vernichtende Urteil - gefolgt von der Prognose, dass Fahrenkrog-Petersen mit Diskuswerfer Lars Riedel um den letzten Platz kämpfen wird.

Riedel schaffte es knapp in die nächste Runde

Riedel, der nach Llambis fachlicher Einschätzung weniger Gefühl für den Langsamen Walzer hat als eine Straßenlaterne, kam knapp in die nächste Runde. Maite Kelly fand für ihn und seine Tanzpartnerin Marta Arndt immerhin die hübsche Beschreibung «Der Bär und die Porzellanpuppe». Nicht so sehr begeistert waren die Männer und Frauen mit den Punktetäfelchen auch von Sängerin Gitte Haenning. Wie ein «wild gewordener Handfeger» habe sie auf ihn gewirkt, sagte Llambi.

Irgendwo dazwischen wurden die Leistungen von Ex-Monrose-Sängerin Mandy Capristo, Schauspieler Patrick Bach (Llambi: «Wie der Oberkellner in der Pizzeria.»), Ex-Profi-Gymnastin Magdalena Brzeska und Schlagersänger Patrick Lindner eingeordnet.

Sie alle können sich noch in maximal zehn Liveshows (immer mittwochs, 20.15 Uhr) auf der Tanzfläche versuchen. In jeder Sendung scheidet ein weiteres Paar aus. Ausschlaggebend bei der Entscheidung, wer eine Runde weiterkommt, ist neben der Jurywertung das Zuschauervoting.

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