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Neue Sendung auf ProSieben: Joko & Klaas wollen mit «Circus Halligalli» durchstarten

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Die TV-Moderatoren Klaas Heufer-Umlauf (l.) und Joko Winterscheidt posieren am 16.01.2013 in Hamburg vor einer Pressekonferenz des Fernsehsenders ProSieben zu ihrer neuen wöchentlichen Sendung. (FOTO: DPA) 
Auf ZDFneo läuft ihre letzte „neoParadise“-Sendung am 24. Januar, einen Monat später sind Joko und Klaas wieder da: Auf ProSieben öffnen sie wöchentlich ihren „Circus Halligalli“.
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Hamburg/DPA. 

Jetzt wollen Joko und Klaas „großes Fernsehen“ machen: Das Moderatoren-Duo startet auf ProSieben einen wöchentlichen „Circus Halligalli“. Vom 25. Februar an immer montags um 22.15 Uhr soll das neue Format zu sehen sein, teilte der Sender am Mittwochabend in Hamburg mit. ProSieben hat Joko Winterscheidt (33) und Klaas Heufer-Umlauf (29) exklusiv unter Vertrag, auf ihrem bisherigen Sender ZDFneo ist ihre letzte Ausgabe von „neoParadise“ am 24. Januar zu sehen.

„Wir haben die ganze Zeit behauptet: Großes Fernsehen - das können wir“, sagte Heufer-Umlauf auf der Pressekonferenz. „Jetzt wird der Druck ein bisschen größer, aber letztendlich haben wird die ganze Zeit geschrien: Hallo, hier sind wir!“ Mit ihrer neuen Show wollen sie ihr bisheriges Konzept weiterentwickeln. Das Showgeschäft soll gefeiert und parodiert werden: Es werde „gelacht, gefragt und gelästert und auch mal gesungen“ - ein Kindergeburtstag für Erwachsene, hieß es.

„Circus Halligalli“ steht wöchentlich nach „The Big Bang Theory“ und vor „TV total“ auf dem Programm von ProSieben - Ende offen. „Es wird eine Unterhaltungssendung mit festlich inszeniertem Trash, weil das unsere Kernkompetenz ist“, sagte Heufer-Umlauf. Neben dem neuen Format soll es auch neue Folgen von „Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt“ sowie weitere Shows geben.

Neu ist für das Duo auch etwas anderes: „Das ist für uns eigentlich die größte Neuerung: Wir haben jetzt Quoten“, sagte Heufer-Umlauf. „Da wissen wir noch gar nicht so richtig, worauf wir uns eingelassen haben“, ergänzte Winterscheidt. „Wenn 30 000 Leute zugeschaut haben, haben wir das ignoriert, wenn 60 000 Leute zugeschaut haben, dann haben wir abends gesoffen in der Redaktion“, meinte Heufer-Umlauf - und Winterscheidt fügte hinzu: „Wenn 100 000 Leute zugeschaut haben, haben wir eine Mail bekommen. Wenn das diesmal auch so ist, finde ich das super.“

Ihr Sender gebe ihnen alle Freiheiten: „Schwachsinn muss man sich nicht erbetteln bei ProSieben. Das geht, das ist ein bekanntes Segment, das in den letzten Jahren schon zur Genüge von ProSieben beackert wurde“, sagte Heufer-Umlauf. „Es ist eher so, dass man sich bei den großen Sendern erarbeiten muss, dass man vielleicht - wenn man möchte - zwischendurch auch mal ernst wird.“