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Naumburger Dom und Saale-Unstrut-Region: Welterbeverein übergibt abgespeckten Unesco-Antrag

Blick über die Stadt Naumburg auf den Dom St. Peter und Paul

Blick über die Stadt Naumburg auf den Dom St. Peter und Paul

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dpa/Archiv

Halle (Saale) -

Der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut aus Naumburg hat einen überarbeiteten Unesco-Antrag beim Kultusministerium eingereicht. „Der Antrag kam gegen 12.00 Uhr an“, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag in Magdeburg. Mit ihm soll die Aufnahme des Naumburger Doms und der hochmittelalterlichen Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut auf die Welterbeliste gelingen. Das Schreiben nimmt nun seinen Weg über das Auswärtige Amt und die Kultusministerkonferenz. Am 1. Februar 2016 soll der Antrag dem Welterbekomitees in Paris vorliegen. 2017 soll die endgültige Entscheidung getroffen werden - Ja oder Nein zum Welterbe.

Es ist bereits der zweite Anlauf. Im Sommer vergangenen Jahres lehnte das Welterbekomitee in Paris die Aufnahme auf die Welterbeliste ab: Der Antrag war zu wissenschaftlich und zu lang. Die neue, abgespeckte Variante soll diesmal das Komitee überzeugen. (dpa)