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«Die Päpstin» feiert in Berlin Premiere

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Sönke Wortmanns neuer Kinofilm «Die Päpstin» feiert an diesem Montag seine Weltpremiere in Berlin. Die Hauptrollen spielen Johanna Wokalek, David Wenham und John Goodman. Kinostart ist am Donnerstag.
Berlin/dpa. 

Sönke Wortmanns neuer Kinofilm «Die Päpstin» feiert an diesem Montag seine Weltpremiere in Berlin. Die Hauptrollen spielen Johanna Wokalek, David Wenham und John Goodman. Kinostart ist am Donnerstag.

Erzählt wird die Geschichte der Priestertochter Johanna, die im 9. Jahrhundert heimlich lesen und schreiben lernt und als Mann getarnt in Rom zum Papst gewählt wird. Die Vorlage für den zweieinhalb Stunden langen Film war der gleichnamige Bestseller von Donna Woolfolk Cross.

Ursprünglich sollte Volker Schlöndorff Regie führen. Schlöndorff kritisierte 2007 in einem Interview die Vermarktungsmechanismen von Kinofilmen als Fernsehmehrteiler - daraufhin kündigte ihm die Produktionsfirma. Danach glätteten sich die Wogen und Wortmann («Das Wunder von Bern») übernahm die Regie. Er drehte auf Burg Querfurt in Sachsen-Anhalt sowie in Nordrhein-Westfalen und Marokko. Johanna Wokalek («Barfuss») opferte für die Männerfrisur ihre langen Haare.

Während Wortmann Premiere feiert, stecken seine Berliner Kollegen Dani Levy und Tom Tykwer in Dreharbeiten. Bei Tykwers Film «Drei» stehen Sophie Rois, Devid Striesow und Sebastian Schipper vor der Kamera. Levys neuer Film heißt «Das Leben ist zu lang» und spielt in der Film- und Fernsehbranche. Zu den Darstellern gehören Meret Becker, Veronica Ferres, Udo Kier, Elke Sommer, Yvonne Catterfeld, Heino Ferch und Kurt Krömer.