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Köthen: Winterdienst ist für Eis und Schnee gerüstet

Uhr | Aktualisiert 16.11.2012 19:40 Uhr

Ein Streufahrzeug wird mit Lauge befüllt. (FOTO: ARCHIV)

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Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist für die kommende Saison gut gerüstet. Gelagertes Salz stammt zum Teil aus dem vergangenen Jahr.
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Köthen/MZ. 

"Wir sind startbereit", berichtete Ute Petzoldt-Sanyang beim Pressetermin am Donnerstag über den Stand der Vorbereitungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld für die kommende Wintersaison. Die Betriebsleiterin der Kreisstraßenmeisterei wirkte wenig entspannt ob der derzeitigen Witterung. Zwar bewegten sich die Temperaturen bei Nebel um Null Grad, überfrierende Nässe auf den Straßen hätten die Streckenwarte bei ihren täglichen Kontrollen jedoch nicht festgestellt. "Bisher haben wir noch nicht mit dem Winterdienst begonnen", erklärte sie.

Die Vorbereitungen für den Winter sind dennoch schon abgeschlossen. "Unsere Salzlager in Köthen und Zerbst sind voll", teilte die Betriebsleiterin mit. In den beiden Köthener Silos liegen allein 350 Tonnen Salz bereit, zudem sind 250 Tonnen Lauge in beiden Lagern vorhanden. Weitere Vorräte an Auftausalz und Natriumchloridlösung sind vorhanden. Dabei habe man sich an den Erfahrungen zum Verbrauch in den Wintern 2009 / 2010 und 2010 / 2011 orientiert. Etwa die Hälfte des gelagerten Salzes stammt noch vom vergangenen Winter. "Wir haben nicht einmal die Hälfte verbraucht", schildert Ute Petzoldt-Sanyang. Auch der Preis für das neu erworbene Streusalz sei günstiger gewesen als noch im vergangenen Jahr.

Nicht nur das Salz ist in großer Menge vorhanden, auch die sechs Einsatz- und zwei Ersatzfahrzeuge sind komplett ausgerüstet: Die Streufahrzeuge sind mit Salz gefüllt, die Schiebeschilder stehen bereit. Die 24 Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei, die für den Winterdienst vorgesehen sind, rechnen schon mit dem Anruf für den Einsatz.

Natürlich stehen auch die Routen für die 420 Kilometer Kreisstraßen fest, auf denen Mitarbeiter und Einsatzfahrzeuge unterwegs sein werden. Im Altkreis Köthen werden drei Fahrzeuge und drei Teams wieder auf drei Routen im Einsatz sein. "Sie fahren in zwei Schichten, früh und spät", informierte Straßenmeisterei-Mitarbeiter Andreas Böhm. Im Normalfall werden sie ab drei Uhr morgens und 15 Uhr nachmittags jeweils sechs Stunden unterwegs sein. Etwas später starten sie am Wochenende und an Feiertagen. Im Bedarfsfall sei man aber auch durchgängig bis 22 Uhr im Einsatz. Dafür sei eine Rufbereitschaft eingerichtet. Dennoch: "die Pflicht Kreisstraßen durchgängig freizuhalten wie Bundesstraßen oder Autobahnen, gibt es nicht", betonte die Betriebsleiterin. An die Routen würden sich die Fahrer bei ihrem Einsatz halten, sagte Böhm. Sollte es auf der Strecke jedoch Schneewehen geben, werden die natürlich beseitigt, bevor es weitergehrt, ergänzte er.

Im Altkreis Bitterfeld übernehmen die kommunalen Anhalt-Bitterfelder Kreiswerke wie in den vergangenen Jahren den Winterdienst auf den dortigen 163 Kilometer Kreisstraßen. Auf vier Routen werden Streu- und Räumfahrzeuge im Einsatz sein.

Abgesehen vom Abwarten bleibt für die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei nur noch eines zu tun. "Mit dem Aufstellen der Schneezäune beginnen wir nächste Woche", erklärte Ute Petzoldt-San-yang. Man warte noch auf Frost im Boden, damit die Fahrzeuge beim Aufstellen der insgesamt 2 510 Meter Zaun nicht steckenbleiben.

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