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Ferienbetreuung in Elster: Jeder Tag ein Höhepunkt

Groß war beim Jugendklub-Fasching der Andrang bei den Spielen, hier beim Wetttrinken von Erdbeersaft aus einer Nuckelflasche.

Groß war beim Jugendklub-Fasching der Andrang bei den Spielen, hier beim Wetttrinken von Erdbeersaft aus einer Nuckelflasche.

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SABINE HOFFMANN

Elster -

Inzwischen sind die Winterferien Geschichte. Der Schulalltag hat die Mädchen und Jungen wieder. Und viele werden allerhand zu erzählen haben. Dazu gehören auch jene, die im Jugendklub „Zuflucht“ in Elster betreut wurden. Wenn sie gefragt werden, was denn das schönste Erlebnis gewesen sei, müssten sie wohl lange überlegen, denn jeder Tag war ein Höhepunkt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es sogar Tränen gab, wenn der eine oder andere vor 18 Uhr nach Hause musste oder einen Tag wegen eines familiären Termins pausieren musste. Er hättte ja etwas verpassen können.

Die ersten beiden Ferientage wurde erst einmal gezempert. Davon konnte selbst einsetzender Regen die Kinder und Jugendlichen nicht abhalten. Viele Elsteraner warteten schon auf die laute Horde, selbst Unternehmen hatten sich auf diesen Besuch vorbereitet. Süßigkeiten, Obst und Gemüse, Riesenpakete Nudeln und vieles andere mehr wanderten in den Wagen oder die Kiepe. Am Ende waren beide gut gefüllt.

Am Montagnachmittag ging es virtuell auf die „Spuren der Kosaken“ in die Ukraine. Einige Kinder erzählten anschließend ihren Eltern stolz, was Kosaken sind. An anderen Tagen standen Trickfilme auf dem Plan, wurden gruppenweise artistische Übungen vorbereitet und der Klub wurde auf den Fasching vorbereitet.

Die Faschingsfeier war natürlich ein absolutes Muss für alle Kinder. Jedes hatte ein Kostüm mit. Selbst die Großen waren nur schwer wieder zuerkennen. Als Känguru, Pirat, Marienkäfer oder Hase halfen sie den Organisatorinnen Sabine Hoffmann und Simone Graf, animierten die Kinder zum Mitmachen oder zum Tanzen. Die meisten ließen sich nicht lange bitten, gab es doch bei den vielen Spielen auch etwas zu gewinnen. Keiner ging ohne Preise nach Hause.

Antje Krey-Paulisch, Friseurmeisterin aus Zahna, schaute mit einer Kollegin im Jugendklub vorbei. Sie gab den Kindern und Jugendlichen nicht nur Tipps, sondern es wurde auch gleich frisiert, gefärbt, was das Zeug hält.

Und am Rosenmontag waren die Kinder und Jugendlichen vom Elsteraner Carneval Verein eingeladen. Zum Dank für die Bilder mit Fernsehfiguren, die im Klub gemalt worden waren und im „Elsterlandsaal“ zur Dekoration gehörten. Aber der Jugendklub ließ sich nicht nur unterhalten, sondern sorgte mit für beste Stimmung im Saal. Alle hatten viel Spaß, mussten aber um 22 Uhr zurück in den Klub, schließlich wollten einige dort übernachten.

Übrigens, jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Für das Mittagessen und leckeren Kuchen sorgten meist Ines und Christiane Richter. Und Frau Rahnsch brachte Obstsalat vorbei, der für zwei Tage reichte. Auch einige Eltern halfen, so zum Beispiel beim Reinemachen nach dem Fasching.

Es gab natürlich genug Freizeit, in der die Kinder tun und lassen konnten, was sie wollten. Unter anderem waren Sparkassenfilialen in ihrem Spiel sehr freizügig. Denn auf den (alten) Zahlungsbelegen, die die Kinder gefunden hatten, gingen zum Teil Riesensummen über den Tresen.

Nun werden viele der Mädchen und Jungen wieder nur an den Nachmittagen in den Klub kommen, aber alle freuen sich auf die nächsten Ferien im Jugendklub. (mz)


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