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Annaburg: Gespart, wo möglich

Uhr | Aktualisiert 17.12.2012 09:52 Uhr
Der Anaburger Haushalt liegt noch nicht vor. (SYMBOLFOTO: DPA) 
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Nach wie vor fehlen wichtige Zahlen, sodass der städtische Haushalt in der letzten Ratssitzung des Jahres noch nicht beschlossen werden konnte.
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Annaburg/MZ. 

So blieb es zunächst bei der aktuellsten Information über das Zahlenwerk. Zuschussbedarf gibt es sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshaushalt für 2013, informierte Annaburgs Bürgermeister Erich Schmidt (SPD) den Stadtrat. Insgesamt sind es 79 800 Euro, die der Rücklage entnommen werden sollen. Diese beträgt dann noch über 158 000 Euro und liegt über der Mindestrücklage von 80 000 Euro. Damit würde die Stadt auch in den kommenden Jahren handlungsfähig bleiben.

Eigentlich war der Bedarf für den Vermögenshaushalt höher. Deshalb wurden noch einmal alle Investitionen durchforstet. Dabei wurde entschieden, was in die kommenden Jahre verschoben werden kann. So soll zum Beispiel die Sanierung der Turnhalle in Groß Naundorf aufgeteilt werden. Es wird im kommenden Jahr nur die Heizung erneuert, die ja neben der Sportstätte auch das Dorfgemeinschaftshaus mit Wärme versorgt. Die ebenfalls geplante Erneuerung der Fenster soll erst 2014 vorgenommen werden. Dadurch werden im kommenden Jahr etwa 30 000 Euro weniger benötigt.

Weitere Einsparungen betreffen den Bereich der freiwilligen Feuerwehren. Dabei wird der beschlossene Feuerwehrbedarfsplan allerdings eingehalten, wie Erich Schmidt bekräftigte. Vorgezogene Anschaffungen werden zurück genommen. Dazu gehört auch die Beschaffung eines Einsatzfahrzeuges für die Floriansjünger aus Hohndorf. An dem Tanklöschfahrzeug und dem Boot für Prettin sollen keine Abstriche gemacht werden.

Aber einer der zwei Brunnen, die gebohrt werden sollen, wird vermutlich erst 2014 realisiert. Auch in Bethau sollten zwei Brunnen gebohrt werden. Das war eigentlich erforderlich gewesen, weil ein vorhandener nicht mehr die Din-gerechte Wassermenge förderte. Dieser sei noch einmal überprüft und neu abgedichtet worden, so dass er wieder ausreichend Löschwasser bringt. Den vorliegenden Haushalt 2013 bezeichnete Schmidt als "solide Grundlage, die die wichtigsten Gegebenheiten finanziell sichert".

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