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Kindertreff Erdeborn: Schulspielplatz soll sich für alle öffnen

Uhr | Aktualisiert 14.01.2013 22:22 Uhr
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Konkrete Formen nimmt der Wunsch nach einem neuen öffentlichen Spielplatz in Erdeborn an. Erste Absprachen über die künftige Nutzung des Spielplatzes an der Grundschule des Ortes sind in einer Beratung mit Seegebietsbürgermeister Jürgen Ludwig (parteilos), Vertretern von Gemeinde und Verwaltung sowie der Interessengemeinschaft um Frank Träger getroffen worden.
ERdeborn/MZ. 

Demnach soll kein neuer Treffpunkt für die Mädchen und Jungen von Erdeborn, so wie ursprünglich von der Interessengemeinschaft beabsichtigt, errichtet werden. Dafür soll der bereits vorhandene Spielplatz an der Schule von allen Kindern des Ortes genutzt werden können. Bislang ist er ausschließlich den Schulkindern zugänglich. Der Förderverein der Einrichtung hatte den Platz über Spenden und Sponsorengelder mit mehreren Spielgeräten bestückt.

"Das ist meines Erachtens der beste Platz für einen öffentlichen Spielplatz in Erdeborn", findet Ordnungsamtschef Heiner Rarisch. Einige bauliche Veränderungen werden ihm zufolge allerdings erforderlich sein, bevor der bestehende Spielplatz für alle Kinder der Ortschaft zugänglich gemacht werden kann: Eine Abtrennung vom Schulhof und ein separater Eingang sollen entstehen, sagt er auf Anfrage der MZ.

Nach Meinung des Ordnungsamtschefs wird der Spielplatz an der Grundschule durch die erweiterte Nutzung an Qualität gewinnen. Ihm zufolge ist vorgesehen, zusätzliche Spielgeräte aufzustellen. Ortsbürgermeister Ulrich Temm (die Linke) bestätigt, dass der Aufbau weiterer Spielgeräte im Gespräch ist. Ihm zufolge sei auch der Ortschaftsrat bereit, seinen Anteil für die Installation neuer Spielgeräte beizutragen.

Die Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Erdeborn will sich über die Spielplatzpläne zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äußern. Sandra Seemann möchte zunächst ein angekündigtes Gespräch mit allen am Projekt Beteiligten abwarten. Aus ihrer Sicht gibt es noch Klärungsbedarf.

Ordnungsamtschef Rarisch hält am Standort des künftigen öffentlichen Spielplatzes an der Grundschule fest. Es müsse doch mit dem Teufel zugehen, wenn keine einvernehmliche Lösung gefunden werden könne, meint er. Rarisch hofft, dass sich im für den 22. Januar geplanten Gespräch die offenen Fragen des Fördervereins beantworten lassen.

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