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Hettstedt: Schüler nach Prügelei aus Krankenhaus entlassen

Uhr | Aktualisiert 23.11.2012 17:36 Uhr
Der Eingang der Schule, in der zwei Jungen verprügelt wurden. (FOTO: LUKASCHEK) 
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Die beiden Jungen, die in dieser Woche auf dem Hof der Anne-Frank-Schule Hettstedt bei Auseinandersetzungen mit Mitschülern schwer verletzt worden sind und operiert werden mussten, sind am Freitag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.
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hettstedt/MZ. 

Das hat die MZ von den Müttern erfahren.

Beide Jungen müssen aber noch unbestimmte Zeit zu Hause gepflegt werden. Wann sie wieder am Unterricht teilnehmen können, ist noch offen. Die Kreisverwaltung als Schulträger hat unterdessen ihre Mitteilung korrigiert, wonach es an der Schule nur einen Vorfall gegeben habe mit einem Verletzten. Bestätigt wurden gestern zwei Vorfälle mit zwei Verletzten. Dass zwei Schüler verletzt worden sind, "war für uns in dem entsprechenden Bericht der Schule nicht erkennbar", so eine Sprecherin und fügte hinzu: "Ich bitte, dieses Missverständnis zu entschuldigen."

Die Mütter der beiden verletzten Jungen sind, wie sie sagten, sehr froh, ihre Kinder wieder zu Hause zu haben. Die Sache habe sie sehr mitgenommen. Die Mutter des Elfjährigen fand es jedoch gut, dass die Klassenlehrerin ihres Jungen Anteilnahme zeigte.

"Sie hat sich nach seinem Befinden erkundigt und den Vorfall bedauert", so die Mutter, die sich gefreut hätte, wenn der Verursacher der unglücklichen Verletzung sich ähnlich verhalten hätte und wenigstens mal gefragt hätte, wie es geht. Nach Rücksprache mit ihrem Sohn sagte sie: "Ich glaube nicht, dass es Vorsatz war." Ein unglücklicher Ausgang einer "Kampelei". So ihre Meinung.

Der zweite Zwischenfall auf dem Schulhof stellt sich ganz anders dar. Laut Landesschulamt sind dabei drei Schüler auf einen losgegangen, weil der sie beschimpft haben soll. Dieser Vorfall wurde zwar gestern bei einem Besuch von Polizeisprecher Heiko Prull in einer 7. Klasse nicht näher besprochen, trotzdem war allen Schülern klar, warum der Polizist gekommen war, um gemeinsam mit ihnen und Schulleiterin Inge Böhme über das Thema Gewalt zu sprechen.

Zum Stand der Ermittlungen konnte Prull gestern noch keine Angaben machen. Er versicherte jedoch, dass die Schule eine Sekundarschule sei wie jede andere. Hier passiere nicht mehr als anderswo.

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