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Aus der Geschichte: Im Gebiet von Hettstedt liegen die Anfänge des Kupferbergbaus

11.01.2013 18:53 Uhr | Aktualisiert 11.01.2013 19:48 Uhr
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Die Stadt Hettstedt liegt am Südostrand des Harzes im Landkreises Mansfeld -Südharz am Flüsschen Wipper. Die Geschichte der Stadt ist durch den jahrhundertelangen Kupferschieferbergbau sowie durch die Verhüttung und Verarbeitung von Nichteisenmetallen geprägt. Unweit von Hettstedt hat vor über 800 Jahren der Kupferschieferbergbau im Mansfelder Land seinen Anfang genommen.
hettstedt/MZ. 

Der Legende nach sollen die Bergknappen Nappian und Neucke im Jahre 1199 in der Nähe der Stadt auf Kupferschiefer gestoßen sein. Die Knappen, die aus dem Westharz kamen, sollen damit den Bergbau und die Verhüttungsindustrie in der Region begründet haben.

Im Mansfeld Museum kann man heute den originalgetreuen Nachbau einer Dampfmaschine nach Wattscher Bauart besichtigen. Im Jahre 1785 ist im Hettstedter Revier die erste in Deutschland gebaute Dampfmaschine zur Wasserhebung aus den Gruben errichtet worden. Die Unterlagen dafür hat Preußen durch Industriespionage aus England heranschaffen lassen.

Im Jahre 1909 nahm das Mansfelder Kupfer- und Messingwerk Hettstedt seinen Betrieb auf. Das Walzwerk existiert bis heute. MKM hat rund 1 000 Beschäftigte und gehört zum kasachischen Konzern Kazakmys. Seine Kaltwalzanlage ist einzigartig in der Welt. Bei MKM wurden auch Kupferplatten für die Gedenkstätte zum 11. September in New York angefertigt.