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Universität Halle: Protest gegen geplante Stellenkürzungen

09.10.2012 17:08 Uhr
Die geplanten Stellenkürzungen an der Universität Halle werden heftig kritisiert. (ARCHIVFOTO: DPA) 
Die Gewerkschaften haben einen geplanten Personalabbau an der Martin-Luther-Universität in Halle heftig kritisiert. Mit dem Konzept, 100 Stellen im Wissenschaftsbereich zu streichen, säge die Hochschulleitung am „Ast, auf dem die Universität selbst sitzt“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Thomas Lippmann.
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Halle (Saale)/Magdeburg/dpa. 

Die Gewerkschaften haben einen geplanten Personalabbau an der Martin-Luther-Universität in Halle heftig kritisiert. Mit dem Konzept, 100 Stellen im Wissenschaftsbereich zu streichen, säge die Hochschulleitung am „Ast, auf dem die Universität selbst sitzt“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Thomas Lippmann, am Dienstag in Magdeburg. Stellenkürzungen führten nicht dazu, eine Hochschule zu stärken. Ein Universitätssprecher verwies indes auf die Sparzwänge angesichts einen Defizits von 6,5 Millionen Euro. Der Senat der Hochschule werde am Mittwoch über ein Konzept beraten.

Dabei soll unter anderem darüber diskutiert werden, welche Stellen, die frei werden, künftig möglicherweise nicht mehr besetzt werden. An der Universität gibt es derzeit den Angaben zufolge knapp 2800 Mitarbeiter. Die Gewerkschaft Verdi rief unterdessen alle Beschäftigten und Studenten der Universität auf, gegen die Pläne des Rektorats zu protestieren.