Vorlesen

Sparkassen-Call-Center schließt Filialen: S-Direkt-Mitarbeiter anderer Standorte sollen nach Halle kommen

19.02.2013 14:21 Uhr | Aktualisiert 19.02.2013 19:28 Uhr
Insgesamt trifft die Verlagerung 80 Mitarbeiter, 50 in Laatzen, 30 in Karlsruhe. (SYMBOLFOTO)  (BILD: DPA)
Das Sparkassen-Call-Center S-Direkt in Halle soll ausgebaut werden. Das kündigten die Verantwortlichen am Dienstag an.       Grund: Das Unternehmen schließt zwei Standorte zum Ende des Jahres.
Drucken per Mail
Halle/mz/siki. 

Das Sparkassen-Call-Center S-Direkt in Halle soll ausgebaut werden. Das kündigten die Verantwortlichen am Dienstag an.       Grund: Das Unternehmen schließt zwei Standorte zum Ende des Jahres. Entlassen wolle man allerdings keinen der  50 Mitarbeiter in Laatzen (Niedersachsen) und 30 in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Das Unternehmen arbeite an einem Maßnahmenpaket, um die Angestellten von einem Umzug an die übriggebliebenen Standorte in Halle und Kaiserslautern zu überzeugen.

Der Arbeitswechsel bedeutet aber auch einen Umzug. Die Mitarbeiter haben nur die Wahl zwischen Halle und  Kaiserslautern. Aus diesem Grund biete S-Direkt allen Wechselwilligen an, sich den neuen Arbeits- und Wohnort anzuschauen. Außerdem werde das Unternehmen jeden Umzug mit einer Umzugshilfe von  5.000 Euro  und umfangreichen Mobilitätsbeihilfen unterstützen, heißt es in der Mitteilung von S-Direkt weiter.

Grund für die Konzentration auf zwei Standorte sei eine notwendige Optimierung der Unternehmensstrukturen, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben und dadurch Arbeitsplätze zu erhalten.