Das Sparkassen-Call-Center S-Direkt in Halle soll ausgebaut werden. Das kündigten die Verantwortlichen am Dienstag an. Grund: Das Unternehmen schließt zwei Standorte zum Ende des Jahres. Entlassen wolle man allerdings keinen der 50 Mitarbeiter in Laatzen (Niedersachsen) und 30 in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Das Unternehmen arbeite an einem Maßnahmenpaket, um die Angestellten von einem Umzug an die übriggebliebenen Standorte in Halle und Kaiserslautern zu überzeugen.
Der Arbeitswechsel bedeutet aber auch einen Umzug. Die Mitarbeiter haben nur die Wahl zwischen Halle und Kaiserslautern. Aus diesem Grund biete S-Direkt allen Wechselwilligen an, sich den neuen Arbeits- und Wohnort anzuschauen. Außerdem werde das Unternehmen jeden Umzug mit einer Umzugshilfe von 5.000 Euro und umfangreichen Mobilitätsbeihilfen unterstützen, heißt es in der Mitteilung von S-Direkt weiter.
Grund für die Konzentration auf zwei Standorte sei eine notwendige Optimierung der Unternehmensstrukturen, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben und dadurch Arbeitsplätze zu erhalten.