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Hallescher FC: Mit vier Neuzugängen, aber ohne Kapitän in die Rückrunde

Uhr | Aktualisiert 24.01.2013 16:42 Uhr
Mit vier vielversprechenden Neuzugängen, aber ohne seinen Kapitän startet Fußball-Drittligist Hallescher FC in die entscheidende Phase des Abenteuers Klassenverbleib. (ARCHIVFOTO: ANDREAS LÖFFLER) 
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Der Hallesche FC muss zum Start in die zweite Saisonhälfte der 3. Fußball-Liga seinen Kapitän Maik Wagefeld ersetzen. Die Hoffnung ruht vor dem Start gegen die Stuttgarter Kickers vor allem auf vier Neuzugängen.
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Halle (Saale)/dpa. 

Mit vier vielversprechenden Neuzugängen, aber ohne seinen Kapitän startet Fußball-Drittligist Hallescher FC in die entscheidende Phase des Abenteuers Klassenverbleib. Nach guten Leistungen und Siegen in allen drei Testspielen vor Beginn der Restrunde an diesem Samstag gegen die Stuttgarter Kickers (14.00 Uhr) schmerzte Trainer Sven Köhler die Nachricht von der Verletzung seines Spielführers Maik Wagefeld allerdings ganz besonders. Wagefeld muss wegen eines Adduktorenanrisses im linken Oberschenkel sogar rund sechs Wochen pausieren.

Gerade deshalb ruhen die Hoffnungen beim Tabellen-16. nun vor allem auf dem Quartett, das im Winter neu hinzukam: Kristian Kojola und Daniel Ziebig sollen die Defensive Verstärkungen, zudem scheinen die HFC-Verantwortlichen mit Björn Ziegenbein endlich den ersehnten Spielgestalter gefunden zu haben. Der zuletzt vereinslose 26-Jährige hatte bereits im letzten Punktspiel 2012 sein Debüt beim Derby gegen Rot-Weiß Erfurt gegeben. Darüber hinaus soll die Düsseldorfer Leihgabe Timo Furuholm vorne für mehr Gefahr sorgen, als es seinen neuen Teamkollegen in der ersten Saisonhälfte gelungen war. Die Saalestädter haben erst 18 Saisontreffer zu Buche stehen.

„Alle vier sind gesund. Es ist also denkbar, dass alle spielen“, sagte Köhler am Donnerstag. Zuschauen muss dafür Außenverteidiger Sören Eismann wegen einer Rot-Sperre. Bei den Vorbereitungserfolgen gegen den tschechischen Zweitligist FK Varnsdorf sowie die Regionalligisten VfL Wolfsburg II und FSV Zwickau hatten die Neuen schon auf sich aufmerksam gemacht. Ziegenbein und Furuholm hatten gar fünf der neun HFC-Tore erzielt. Klar ist aber auch, dass jetzt Druck da ist: „Nur wenn wir die Klasse halten, haben wir alles richtig gemacht“, sagte Präsident Michael Schädlich im „Kicker“ (Donnerstag).

Köhlers schwierigste Aufgabe ist es, vor dem Stuttgart-Spiel eine passende Alternative für Kapitän Wagefeld zu finden. Mit fünf Toren und drei Vorlagen hatte der 32-Jährige im bisherigen Saisonverlauf seine Bedeutung für das sonst eher unerfahrene HFC-Team verdeutlicht. Bei der Suche nach einem Ersatzkandidaten geht „die Tendenz zu Anton Müller“, sagte Trainer Köhler, auch wenn sich Müller im offensiven Mittelfeld eigentlich noch wohler fühlt. Denkbar sei auch ein Startelfeinsatz von Philipp Zeiger, der dann die vakante Doppel-Sechs-Position neben Marco Hartmann besetzen könnte.

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