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Hallescher FC: Die Lockerheit kehrt zurück

Uhr | Aktualisiert 14.11.2012 22:29 Uhr
Auch Trainer Sven Köhler ist die Erleichterung anzusehen. (FOTO: WORBSER) 
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HFC-Trainer Köhler dosiert die Belastung für seine Spieler. Bis auf Mouaya hat sich das Lazarett geleert.
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Halle (Saale)/MZ. 

Besser kann man eine Mannschaft wahrscheinlich nicht für das nächste Fußballspiel motivieren. Als HFC-Trainer Sven Köhler am Mittwochnachmittag auf dem Trainingsplatz am Erdgas Sportpark spezielle Spielzüge einstudieren ließ, standen seinen Spielern Gegner in Schwarz-Gelb gegenüber. Genau wie am Sonnabend, wenn es gleich nebenan gegen die Reserve von Borussia Dortmund geht. Nur mit einem kleinen Unterschied: Die Kameraden aus gelbem Kunststoff mit dem schwarzen Stahlgerüst bewegten sich nicht. Das wird am Sonnabend anders sein.

"Halbe Miete" ist möglich

Trotzdem macht den Spielern das Training in dieser Woche wieder Spaß. Allein an ihrem Auftreten in den einzelnen Übungseinheiten ist zu erkennen, dass der 3:0-Erfolg von Aachen bei den Profis des Drittligisten Blockaden gelöst hat. Selbst Trainer Köhler hat sein Lächeln wiedergefunden. "Natürlich ist allen ein Stein vom Herzen gefallen", gibt er zu. Angesichts der Serie von zehn Spielen ohne Sieg schien das Ziel, bis zum Hinrunden-Ende die Hälfte der für den Klassenerhalt wahrscheinlich nötigen 42 Punkte einzufahren, in akuter Gefahr. Jetzt sind die magischen 21 Zähler sogar ein Spiel früher möglich. Eine eventuelle Zugabe in Saarbrücken wäre dann der I-Punkt. "Das Beispiel Aachen hat doch gezeigt, dass gegen jeden Kontrahenten etwas möglich ist. Man muss an die Leistungsgrenze gehen und wenig Fehler produzieren", sagt Köhler.

Und damit dies auch am Sonnabend wieder klappt, dosiert er die Belastungen unter der Woche. Ganz nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche. Die beiden Einheiten am Dienstag - inklusive des einmal wöchentlichen Krafttrainings in der Brandbergehalle - waren für alle Pflicht.

Auch am Mittwochvormittag beim Spiel elf gegen elf über drei Mal 30 Minuten waren alle Profis mindestens zwei Drittel lang mit von der Partie. Doch schon dort variierte Köhler. Nils Pichinot, der nach seiner Sprunggelenkverletzung gegen die Dortmunder zumindest wieder im Kader stehen könnte, bekam ebenso ein Drittel erlassen, wie Pierre Becken. Der Verteidiger war nach zwei Tagen Pause erst am Mittwoch wieder eingestiegen, weil er die Steigerung der Belastung von Null auf Hundert in seinem mit einer Metallplatte stabilisierten Fuß natürlich immer noch einmal merkt.

"Bis zur Winterpause liegen noch fünf Partien vor uns. Bei mehreren Spielern zwickt es hier und da. Deshalb schaue ich da schon ganz genau hin und verordne lieber einmal eine Pause", erklärt Köhler. Am Mittwochnachmittag war selbige dann Torwart Darko Horvat, Kapitän Maik Wagefeld, Nico Kanitz und auch dem neuen Mittelstürmer Michael Preuß vorbehalten. Während ihre Teamkollegen auf dem Platz eingangs beschriebene Spielzüge probten, gingen sie Laufen, saßen auf dem Fahrrad-Ergometer oder gönnten sich mal eine längere Einheit mit den Physiotherapeuten. "Nico Kanitz hat zudem noch einen Job in seinen Bädern. Da muss er sich auch einmal sehen lassen", sagt Köhler und fügt an: "Die Jungs über 30 dürfen mal eine Einheit weniger machen." Selbst wenn Preuß erst 28 ist, "soll auch er seine Pausen bekommen, weil er auf dem besten Weg ist, ein Problem zu lösen", so Köhler.

Testkandidat Ayik kommt wieder

Einer spürte nach drei harten Einheiten wirklich, dass er seit Sommer nicht mehr gespielt hat: Testkandidat Onur Ayik. Er klagte nach dem Vormittagstraining am Mittwoch über muskuläre Probleme und fuhr einen Tag früher als geplant nach Hause. Doch alles, was er Köhler in den drei Einheiten bis dahin angeboten hatte, reichte aus, dass ihm der HFC-Trainer gleich eine neue Einladung für die nächste Woche mit auf die Heimreise gab.

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