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Halle: Kita «Weinberg» mit überarbeitetem Konzept

Uhr | Aktualisiert 17.12.2012 16:19 Uhr
Die Kita «Weinberg». (FOTO: STUDENTENWERK) 
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Erzieherinnen der Kita "Weinberg" haben am Programm "Bildung elementar" teilgenommen und das pädagogische Konzept der Einrichtung überarbeitet.
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Halle (Saale)/MZ. 

Mit dem Programm "kita-elementar" können Teams aus Kindereinrichtungen bis 2013 ein Weiterbildungsprogramm absolvieren. "Wir haben das gemacht und ein Zertifikat bekommen", erzählt Susanne Saemann, Leiterin der Kita Weinberg in der Wolfgang-Langenbeck-Straße auf dem Weinberg-Campus.

Doch die Erzieherinnen haben nicht nur die Schulbank gedrückt, sondern haben in der Folge das pädagogische Konzept der Einrichtung überarbeitet. "Uns ist es wichtig, die Kinder fit für das weitere Leben zu machen", sagt Susanne Saemann. Deshalb lege ihre Einrichtung gleich auf mehrere Dinge besonderen Wert. Da sei zum einen die Entwicklung von festen Vertrauensverhältnissen von der Eingewöhnungszeit bis hin zum Start in die Schule. "Wir arbeiten in Gruppen, in denen alle Kinder ein Alter haben. Feste Beziehungsarbeit ist uns wichtig. Nur wenn die Beziehungen stimmen, kann das Kind auch gut lernen", meint die Kita-Leiterin. Zum anderen setze man auf ein breitgefächertes Bildungsangebot auf hohem Niveau. Von einseitigen Schwerpunkten, wie Musik oder vor allem Sport, hält das Erzieherinnen-Team in der Kita Weinberg nicht viel. Die Kinder sollten auf vielen Gebieten Angebote und Förderung bekommen.

Natürlich könnten die Mädchen und Jungen auch Beschäftigungen auswählen, die ihnen besonderen Spaß bereiten. Dafür gebe es die Lernwerkstätten, in denen altersübergreifend gelernt wird, egal ob es sich um naturnahes Basteln, das Erlernen von Fertigkeiten für das Schreiben-Lernen, die Auseinandersetzung mit mathematischen Inhalten wie Mengen- und Größenzuordnungen, Bauen oder Experimentieren handele. "Wir arbeiten sehr individuell", meint Saemann.

In die zum Studentenwerk gehörende Kindereinrichtung gehen viele Kinder, deren Eltern aus anderen Ländern kommen, aus Japan, Tschechien, England oder Indien beispielsweise. Deshalb integriere man das erste Erlernen der englischen Sprache in den Kindergartenalltag. Die Erzieherinnen wurden entsprechend qualifiziert. Auch der regelmäßige Besuch der Dölauer Heide gemeinsam mit einem Förster, das Schachspielen, der Besuch der Eissporthalle und Vorleseangebote ehemaliger Kindergartenkinder, die bereits in die Grundschule gehen, gehören zum Kita-Programm.

Die Verbesserung der frühkindlichen Bildung ist ein gegenwärtig viel diskutiertes Thema. In Sachsen-Anhalt gibt es das Landesprogramm "Bildung elementar: Bildung von Anfang an", das der Qualitätssicherung der Kindertagesstätten (Kita) und zur Professionalisierung des Erzieherberufes dienen soll.

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