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Halle: Himmelsscheibe von Nebra bleibt Besuchermagnet

Uhr | Aktualisiert 05.01.2011 08:06 Uhr
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Landesmuseum

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. (FOTO: ARCHIV/ANDREAS STEDTLER)

Immerhin 307 000 Menschen haben die Himmelsscheibe von Nebra seit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte vor zweieinhalb Jahren in Halle gesehen, sagte Landesarchäologe Harald Meller.
Halle (Saale)/dpa. 

Immerhin 307 000 Menschen haben die Himmelsscheibe von Nebra seit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte vor zweieinhalb Jahren in Halle gesehen, sagte Landesarchäologe Harald Meller der Nachrichtenagentur dpa. Das Interesse der Menschen für die Archäologie sei mit der Rettung der Bronzescheibe deutlich gestiegen, sagte er zur Begründung für den Besucherzuspruch. Die etwa 3600 Jahre alte Bronzescheibe ist die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung. Sie war 1999 bei Nebra (Burgenlandkreis) von Raubgräbern entdeckt und später von der Polizei mit Hilfe von Archäologen vor dem illegalen Verkauf gesichert worden.

Zusammen mit der Himmelsscheibe sind in der Ausstellung im neu gestalteten Landesmuseum rund 7000 Exponate, von der Altsteinzeit bis zur Bronzezeit, zu sehen. Dazu gehören auch original erhaltene Teile von drei 4600 Jahre alten Gräbern aus der Steinzeit. Sie wurden 2005 in einer Kiesgrube in Eulau (Burgenlandkreis) entdeckt. «Mit Hilfe von DNA-Untersuchungen wurde weltweit zum ersten Mal nachgewiesen, dass in Eulau tatsächlich zusammengehörige Familienmitglieder beerdigt wurden», betonte Meller. Er kündigte an, dass in den nächsten Jahren die Dauerausstellung des Museums schrittweise erweitert wird. So sollen Exponate zur Eisenzeit, die in der Menschheitsgeschichte nach der Steinzeit und der Bronzezeit kam, gezeigt werden.

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