"Das ist automatisch so", erklärt Kühne.
Dem HFC-Manager bleibt nicht mehr viel Zeit, den Weihnachtswunsch von Trainer Sven Köhler zu erfüllen. Der hatte nämlich geäußert, seinen Kader gern bis zum Trainingsauftakt am 3. Januar beisammen zu haben. "Im Moment sehe ich das eher kritisch", gibt Kühne zu. Stand aktuell sei, dass bei allen im Fokus stehenden Spielern für die kommenden Tage keine Einigung in Sicht sei. "Es funktioniert noch nicht."
Auch bei dem neu ins Spiel gebrachten Daniel Engelbrecht winkt Kühne vehement ab. Das Gerücht um einen möglichen Vereinswechsel des U-23-Stürmers vom Zweitligisten VfL Bochum nennt er "spekulativ". Und auch der Cheftrainer von Bochum und ehemalige Fußball-Profi des Halleschen FC, Karsten Neitzel, zeigt sich überrascht von der Meldung über eine angestrebte Ausleihe des bis 2014 vertraglich gebundenen Angreifers. "Ich weiß davon noch nichts", erklärt der 45-Jährige, der bis 1992 an der Saale kickte. Dann räumt Neitzel jedoch ein, Engelbrecht habe in der Tat angedeutet, ein Angebot eines Drittligisten vorliegen zu haben.
"Daniel hat andere Ansprüche", so Neitzel. Andere Ansprüche, als - wie derzeit - für die Bochumer Reserve in der Regionalliga West zu spielen. "Wir haben die neuen Begehrlichkeiten selber geweckt", so Neitzel und meint damit die zwei Startelf-Einsätze Engelbrechts in der ersten Mannschaft in dieser Saison. Die Vorgabe des Trainers: "Wir müssen uns in den nächsten Tagen erstmal zusammensetzen."
Folglich muss Kühne weiter "Überzeugungsarbeit" leisten, wie er es nennt. Und verweist auf den 31. Januar als Ende der Transferperiode.