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Begegnungszentrum: Ein Zuhause für Gastwissenschaftler

Uhr | Aktualisiert 15.11.2012 19:19 Uhr
Das Internationale Begegnungszentrum (FOTO: UNI HALLE/JESSEN MORDHORST) 
Es wird künftig eine der Visitenkarten Halles sein: Das Internationale Begegnungszentrum in der Emil-Abderhalden-Straße. Denn ab Januar soll es Wissenschaftler aus aller Welt beherbergen, die als Gast in Halle forschen. U
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Halle (Saale)/MZ/jkl. 

nd natürlich soll auch ihre Unterkunft dafür sorgen, dass sie sich gerne an ihren Aufenthalt hier erinnern. Nicht einmal zwei Jahre lang hat der Bau gedauert. Am kommenden Donnerstag wird das Zentrum eröffnet. Das Vorhaben wurde seitens der Universität Halle angestoßen und in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle verwirklicht.

Ein solches Gästehaus gehöre zu einer Universität, die internationale Kontakte pflegt, auf jeden Fall dazu, erklärt Martin Hecht, Kanzler der Universität Halle. "Das Internationale Begegnungszentrum ist integraler Bestandteil unserer Internationalisierungsstrategie."

Auch der Präsident der Leopoldina, Jörg Hacker, betont, dass Internationale Begegnungszentren wichtig für den wissenschaftlichen Austausch und bereits in vielen Universitätsstädten etabliert sind. "Die Häuser gewähren Wissenschaftlern ein 'Zuhause auf Zeit' und machen das Einleben leichter", sagte Hacker. Deshalb soll das Haus auch mehr sein, als ein Ort zum Übernachten und Arbeiten. Die Wissenschaftler werden im Begegnungszentrum vielfältige Möglichkeiten vorfinden, Kontakte zu knüpfen, sagte Hecht. Untereinander in gemeinsam genutzten Räumen wie dem Aufenthaltsraum, der Bibliothek mit Klavier oder auf dem Freisitz vor dem Haus. Aber auch nach außen. Denn ein Seminarraum im Internationalen Begegnungszentrum kann für wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Die Idee zu einem solchen Begegnungszentrum gab es seit 2003, sagte Hecht. Ein erster Entwurf des heutigen Gebäudes sei schon damals in einem Wettbewerb ermittelt worden, der gemeinsam mit der Stadt Halle und der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgeschrieben wurde. Einen entscheidenden Anschub zur Realisierung des Projekts hat dann die Leopoldina geleistet. Die Akademie warb 800 000 Euro von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ein. "Die Leopoldina ist eine Institution, die genauso zu Halle gehört wie die Universität. Uns verbindet zudem die Wissenschaft", sagte Hacker. Dass die Leopoldina dieses Vorhaben der Universität unterstütze, sei da ganz selbstverständlich. Die übrigen rund 2,6 Millionen Euro für den Bau stammen zu drei Vierteln aus dem Europäischen EFRE-Fonds und zu einem Viertel vom Land.

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