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Baugeschehen: 2013 soll in Halles Stadtbild Lücken schließen

Uhr | Aktualisiert 30.12.2012 20:20 Uhr
Der Steintor-Campus der Uni   (BILD: Archiv/GÜNTER BAUER)
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Baustellen überall - daran wird auch das neue Jahr nicht viel ändern. Einige Lücken werden geschlossen, einiges bleibt schlicht Dauerbaustelle. Das neue Jahr kann Halles Stadtbild aber durchaus attraktiver machen.
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Halle (Saale)/MZ. 

Baustellen überall - daran wird auch das neue Jahr nicht viel ändern. Einige Lücken werden geschlossen, einiges bleibt schlicht Dauerbaustelle. Hier ein Ausblick:

Universität: Der Rohbau des neuen Steintor-Campus mit Bibliotheksneubau und Geisteswissenschaftlichem Zentrum nimmt bereits Gestalt an. 2013 soll Richtfest gefeiert werden und der Innenausbau beginnen. Viel Spielraum bleibt nicht, denn spätestens Ende 2014 muss das 52-Millionen-Euro-Projekt fertig sein, sonst verfallen die EU-Fördermittel - also immerhin 75 Prozent der Bausumme.

Finanzamt: Eigentlich sollten die Bauarbeiten zum neuen Finanzamt längst im Gange sein. Doch im September hatte das Oberverwaltungsgericht Naumburg die Neuausschreibung des Projekts angeordnet. Die wurde vom Finanzministerium umgehend veranlasst. Spätestens im März 2013 dürfte nun klar sein, wer bauen darf. Auch erst dann ist klar, welche Lücke in Halles Innenstadt geschlossen wird, denn die Bieter müssen selbst ein Grundstück mitbringen. Im ersten, nun annullierten Durchgang hatte sich Firma Papenburg mit dem Bauloch "Spitze" am Hallmarkt durchgesetzt. Doch auch Bauriese Goldbeck mit der Fläche hinterm Ritterhaus hat Chancen.

Paulusviertel: Der Aufreger des Jahres 2013 dürfte weiter der geplante Neubau im Paulusviertel bleiben. HWG und Papenburg wollen das einstige Regierungspräsidium in der Willy-Lohmann-Straße sanieren und auf der Freifläche dahinter Wohnblöcke mit 78 Wohnungen errichten - Gesamtvolumen: 20 Millionen. Dagegen macht eine Bürgerinitiative mobil. Ein Bauantrag liegt derzeit bei der Stadt zur Entscheidung, die bis Ende März fallen soll. Unklar ist aber, ob eine einfache Genehmigung überhaupt zulässig ist und wie die Bürgeranliegen berücksichtigt werden sollen. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hatte das zugesagt.

Heide-Süd: Eine Bedarfslücke will das kommunale Wohnungsunternehmen GWG in Heide-Süd schließen: Dort wird für fünf Millionen Euro eine alte Villen-Gruppe in ein "Boardinghaus" umgebaut. Die 42 Appartements sollen an Wissenschaftler vom Weinberg-Campus sowie an Gäste des Technologie- und Gründerzentrums vermietet werden.

Südliche Innenstadt: Im Rathaus wird die Neubebauung der Brachfläche zwischen Niemeyer- und Kurt-Eisner-Straße vorbereitet. Es entsteht ein Bebauungsplan für einen Wohnkomplex der Wohnungsgenossenschaft "Freiheit". Für 14 Millionen Euro sollen 110 Wohnungen, eine Tiefgarage und eine neue Grünfläche im Innenhof entstehen. Der Baustart wird für 2014 erwartet.

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