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Mordfall Mariya N. in Halle: Chef-Ermittler hofft auf Hinweise von ZDF-Publikum

Rudi Cerne

Rudi Cerne präsentiert seit 2002 den ZDF-Klassiker „Aktenzeichen XY ungelöst“.

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dpa

Halle (Saale)/München -

Holger Jungklaus, der Chef-Ermittler im Fall der in Halle ermordeten Studentin Mariya N., steht am Mittwoch vor einem Millionenpublikum. In der ZDF-Fernsehreihe „Aktenzeichen XY … ungelöst“ wird am Abend um 20.15 Uhr Fall aufgearbeitet. Jungklaus ist bereits am Dienstag nach München geflogen, um an ersten Proben in den Bavaria-Filmstudios teilzunehmen.

Kein leichtes Unterfangen, wie sich in der bayrischen Landeshauptstadt herausstellte. Denn  die XY-Produktion ist erst vor wenigen Tagen aus Unterföhring in den TV-Tempel vor den Toren Münchens umgezogen.

Die Sendung am Mittwochabend ist von dort eine Premiere – Halles Fall wird gleich als erster behandelt, wie Jungklaus gegenüber der MZ durchblicken ließ. „Auch wenn ich schon zwei Mal mit dem Fall im Fernsehen war, ist diese Sendung etwas ganz besonderes.

Durch das große Publikum erhoffen wir weitere Hinweise, die uns vielleicht zum Mörder führen. Ich hoffe schon ein bisschen auf den Durchbruch“, so Junklaus. Um 14 Uhr wird der Kripo-Beamte zu einer letzten Probe in die Studios fahren.

Gut neun Monate ist es her, seit im Mühlgraben, einem Nebenarm der Saale in Halle, die Leiche der bulgarischen Studentin Mariya N. gefunden wurde. Die 29-Jährige wurde beim Joggen überfallen, vergewaltigt und erwürgt - eines der schwersten Verbrechen in der Region seit Jahren. Bisher wurden rund 3000 Personen überprüft, 1800 freiwillige Speichelproben ausgewertet. Dem Mörder ist man keinen erkennbaren Schritt näher.

Hinweise nimmt das Aufnahmestudio der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst (am Sendeabend 20:15 bis 23:00 Uhr) unter der Telefonnummer 089 / 95 01 95 oder per Mail an: xy@zdf.de entgegen.


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