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Gimritzer Damm in Halle: Klettern in der alten Eissporthalle ist vom Tisch

Eissporthalle

Halles Eissporthalle wurde beim Hochwasser stark beschädigt.

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THOMAS MEINICKE/Archiv

Halle (Saale) -

Die alte Eissporthalle am Gimritzer Damm wird nicht als Kletterwelt nachgenutzt. Dies hatte Markus Hünnige, vom Kletterhalle-eissporthalle e.V. vorgeschlagen und am Donnerstag noch einmal im Stadtrat vorgetragen. "Es ist heute unheimlich schwierig neue Sportstätten zu bauen. Darum geben sie der Sache noch eine Chance“, sagte er. Aus Sicht der Stadt ist eine Nachnutzung der alten Halle aber nicht möglich. „Die alte Eissporthalle ist ein Totalschaden. Darum kann sie nicht mehr genutzt werden", sagte die zuständige Beigeordnete Judith Marquardt. Eine Nachnutzung würde die Fördermittel aus der Fluthilfe von mehr als 14 Millionen Euro für die neue Eissporthalle an der Selkestraße gefährden. Marquardt sagte aber, dass die Stadt aber in anderen Sporthallen nach Möglichkeiten für den Klettersport such. Hünninger zeigte sich mit dieser Antwort wenig zufrieden. Es lägen verschiedene Gutachten zur alten Eissporthalle vor. Die Arena sei kein Totalschaden.

Unterdessen ist der Abriss der alten Eissporthalle längst beschlossene Sache. Der Vergabeausschuss hatte nach MZ-Informationen schon vor gut einer Woche beschlossen, den Auftrag zum Abbruch der Arena für 260 000 Euro an eine Baufirma zu vergeben. Das sind 1,1 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant.  Am 15. Februar soll der Abriss beginnen und Ende Mai abgeschlossen sein.

 


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