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Axel Ranisch: Der "dicke Schröder" wird Tatort-Regisseur

Stephan Ludwig, Axel Ranisch und Stephan Luca (v.l.n.r.)

Stephan Ludwig, Axel Ranisch und Stephan Luca (v.l.n.r.)

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Günter Bauer

Halle (Saale) -

Er ist der Star der halleschen Thrillerreihe "Zorn". Axel Ranisch alias "der dicke Schröder" ist aber nicht nur Schauspieler. Neben Musical-Projekten arbeitet er auch erfolgreich als Film-Regisseur. Nun hat sich der Südwetrundfunk (SWR) seine Dienste gesichert und Ranisch als Regisseur für einen Tatort engagiert.

Bereits im Juni sollen die Dreharbeiten in Ludwigshafen beginnen, wo Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) als Ermittler tätig sind. Einen Titel für den Krimi gibt es noch nicht, beim SWR ist bislang vom "Impro-Tatort" die Rede. Ranischs dreht seine Filme, wie "Ich fühl mich Disko" oder "Alki Alki", gerne mit Laiendarstellern. Handlung und Dialoge entstehen nicht ausschließlich im Drehbuch, sondern entwickeln sich aus Proben, Workshops und dem Drehprozess. Diese "Methode Ranisch" soll nun in den Ludwigshafer "Tatort" des SWR Einzug halten, wie Sendersprecherin Annette Gilcher gegenüber Blickpunkt Film bestätigte.

Auch sollen Musik und der Dialekt der Region Ludwigshafen/Mannheim in seinen Planungen eine bedeutende Rolle spielen. "Ups, jetzt ist es offiziell", kommentierte Ranisch die Bekanntmachung auf seiner Facebook-Seite gewohnt neckisch.

Ob demnächst auch ein fünfter "Zorn"-Film in Halle gedreht wird, dazu hat der Mitteldeutsche Rundfunk eine amttliche nachrichtensperre verhängt. (mz)


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