Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt

„Esel, der auf Rosen geht“: Die Bürgerpreis-Postkarte ist da

NT-Intendant Matthias Brenner präsentiert die Postkarten.

NT-Intendant Matthias Brenner präsentiert die Postkarten.

Foto:

Günter Bauer

Halle (Saale) -

Wer den diesjährigen Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ für sein ehrenamtliches Engagement erhalten wird - das bestimmen die Hallenser durch ihre Vorschläge mit. Bislang sind schon zahlreiche Nominierungen online und per E-Mail eingegangen. Doch jetzt gibt es eine weitere Möglichkeit, Kandidaten vorzuschlagen: auf peppigen Postkarten.

Die liegen ab sofort in allen Filialen der Saalesparkasse in Halle und dem Saalekreis aus und auch an den 140 Standorten, an denen der „Kulturfalter“, der gedruckte Veranstaltungskalender der Stadt Halle, in der Region zu haben ist. Unter anderem ist die Karte, auf deren Rückseite alle Informationen zu dem jeweiligen Ehrenamtlichen aufgeschrieben werden können, in Cafés, Hotels, Kneipen, Geschäften und auch in kulturellen Einrichtungen wie der Bibliothek am Hallmarkt, in der Uni-Bibliothek oder in Kinos ausgelegt. Im Umland kann man die Karten nicht nur in den Filialen der Saalesparkasse, sondern etwa auch im Kulturhaus Leuna, in der Domgalerie Merseburg oder in der Landkreisverwaltung und der Stadtbibliothek in Merseburg finden.

Verein, Einzelkämpfer, Gruppe oder Dachverband

Praktisch: Die Adresse der Mitteldeutschen Zeitung, an die der Vorschlag für den Bürgerpreis geht, ist bereits aufgedruckt. So fehlen nur noch die Angaben zur Person und warum der Engagierte vorgeschlagen wird. Die Art des freiwilligen Einsatzes für andere spielt für die Nominierung für den Bürgerpreis 2016 keine Rolle: ob im Verein, als Einzelkämpfer, in einer Gruppe oder einem großen Dachverband. Vorgeschlagen werden können Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche jeden Alters, die in Sport, Kultur, im sozialen Bereich oder auf anderen Gebieten einen besonderen Einsatz für andere zeigen - und das freiwillig und kostenlos. Der Platz auf der Karte reicht nicht, um den Wunschkandidaten vorzustellen? Kein Problem, denn nach wie vor kann eine ausführliche Beschreibung auch online abgegeben werden.

Wer aus der Reihe der Vorgeschlagenen den Preis erhält, wird bei einer Gala am 19. März im Neuen Theater bekanntgegeben. Dort wird mit Kurzfilmen vorgestellt, wofür sich die Gewinner engagieren. Anschließend erhalten die Geehrten die Skulptur „Der Esel, der auf Rosen geht“ des halleschen Bildhauers Carsten Theumer und einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro. Moderator dieses besonderen Abends des Engagements ist NT-Intendant Matthias Brenner.

Der Bürgerpreis, der seit 2003 jährlich verliehen wird, ist eine gemeinsame Initiative der Mitteldeutschen Zeitung, der Stiftung der Saalesparkasse und des Neuen Theaters. (mz)

Einsendungen sind noch bis 12. Februar möglich. Online auch unter: www.mz-web.de/esel


Das Wetter in Halle (Saale): präsentiert:

Bilder
Babybilder