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"Der Esel, der auf Rosen geht" 2014: Das sind die Helden des Alltags

Halle (Saale)/MZ -

Jedes Jahr werden es mehr - und das ist gut so. Für den Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ 2014 sind genau 124 Männer und Frauen nominiert worden, die sich ehrenamtlich in der Region engagieren. So viele Nennungen für die Auszeichnung, die die Stiftung Saalesparkasse, das Neue Theater und die Mitteldeutsche Zeitung gemeinsam initiiert haben, hat es noch nie gegeben. Heute und in den nächsten Tagen veröffentlichen wir die Namen der Nominierten.

Gudrun Ahne aus Halle ist im Hort Reideburg ehrenamtlich aktiv mit einer Töpferwerkstatt und der Fortführung der Hort- Chronik.

Christin Backstein aus Halle hat den Halleschen Inline Skate Club mit aufgebaut und ist als Trainerin aktiv.

Sabine Bauer ist zusammen mit Manfred Wipler nominiert, mit dem sie 1974 den Kinderchor Halle gegründet hat.

Hauke Beck aus Halle ist in drei verschiedenen ehrenamtlichen Diensten bei den Maltesern aktiv. Er bildet unter anderem Schüler zu Schulsanitätern aus.

Jana Bielitz aus Halle ist Gründungsmitglied des Vereins Kinder-Forscher und maßgeblich beteiligt an der Mitmach-Ausstellung „Mathe-Welten“.

Jürgen Biewald aus Halle engagiert sich im Gemeindekirchenrat der evangelischen Bartholomäus-Gemeinde und in der Kreissynode.

Cornelia Blenklein ist Vorstandsvorsitzende des halleschen Vereins Lebenstraum und berät zu allen Fragen rund um den behinderten Menschen.

Gisela Bobach und das Team der evangelischen Krankenhaushilfe „Grüne Damen“ kümmern sich seit 20 Jahren um Patienten am Uniklinikum Halle.

Martina Böttcher aus Halle ist seit vielen Jahren Vorlesepatin in der Grundschule Silberwald.

Arnold Bolz aus Halle leitet den Kirchenchor Oppin.

Juliane Borst aus Merseburg engagiert sich für den Schüleraustausch über die Organisation AFS Interkulturelle Begegnung.

Silke Boß ist seit 1996 ehrenamtlich für den evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis tätig. Die Sennewitzerin war viele Jahre Präses der Kreissynode.

Olaf Bothur ist aktiv im Mötzlicher Heimatverein, der Kirchgemeinde und bei der Freiwilligen Feuerwehr Mötzlich.

Friedrich Brinkmann aus Landsberg hat als Vorsitzender des Fördervereins „Gützer Kirche“ die Sanierung der Kirche maßgeblich vorangebracht.

Wilhelm Busch begeistert junge und alte Menschen mit seinem Klavierspiel bei Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“ uns im Riebeck-Stift Halle.

Doris Deumlich ist 2002 nach vielen Jahren als Lehrerin in Äthiopien nach Halle zurückgekehrt und hat hier viele Paten für eine Schule in Addis Abeba finden können.

Angela Dolgner gründete in Halle den Förderkreis des Kunstmuseums Moritzburg mit und ist seit 23 Jahren deren Vorsitzende.

Irmela Dorn hat 1999 die Initiative zur Gründung des Förderverein des halleschen Zoos ergriffen und und engagiert sich seit 14 Jahren hierfür im Vorstand.

Christine Drewes aus Schkopau ist seit vier Jahren ehrenamtliche Familienpatin.

Uwe Duday leitet seit 15 Jahren ehrenamtlich die Malwerkstatt in der halleschen „Pusteblume“.

Franziska During aus Halle ist ehrenamtliche Familienpatin und engagiert sich für ihr Patenkind, das im Kinderheim lebt.

Sieglinde Ehlert engagiert sich in der evangelischen Laurentiusgemeinde in Halle, unter anderem für bei der offenen Kirche.

Christa Ehrhardt-Boy aus Halle tritt auch mit 84 Jahren ehrenamtlich als Märchenfee auf.

Thomas Engelhard gründete die Interessengemeinschaft Mittelalter Merseburg und baute auch den Förderkreis Klosterbauhütte Petrikloster Merseburg auf.

Wolfgang Fillies ist seit 1977 aktiv für die SG Motor in Halle, unter anderem als Vereinsvorsitzender.

Martina Fließ aus Halle engagiert sich vielfältig: für das Frauenflüchtlingshaus, als Senior-Trainer, im Mehrgenerationenhaus „Pusteblume“, im Nachbarschaftstreff der WG Halle-Süd.

Karla Focke betreut über das Kinderhospiz Halle ein Kind seit dem Babyalter.

Gisela Franke leitet die Sportgruppe des Vereins „Hohenthurmer Frauen“ seit 30 Jahren.

Roland Gebert und der Peißnitzhausverein Halle sind für ihr Engagement zum Erhalt und der Sanierung des ehemaligen Ausflugslokals nominiert.

Anja Gewandt ist zusammen mit Jutta Schmitz für ihr Engagement im Förderverein der Singschule Halle vorgeschlagen.

Sven Götze hat zusammen mit Peter Kolbert die Internetseite „www.halle-im-bild.de“ ins Leben gerufen, die für die Stadt wirbt.

Angelika Gottwald vermittelt ehrenamtlich anderen Bürgern ein passendes Ehrenamt über das Beratungsteam der Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis.

Juliane Graichen war maßgeblich beteiligt an der Bürgerinitative „Ursprünge“, mit deren Hilfe der Kreativspielplatz am Landesmuseum in Halle entstanden ist.

Sonnhild Grenz aus Salzatal setzt sich seit Jahren für das Heimatmuseum Zappendorf und die ZeitOase Salzatal ein. Sie hilft bei vielen Veranstaltungen im Ort aktiv mit.

Paul Groß ist ehrenamtlicher musikalischer Leiter der frühkindlichen Musikerziehung des Internationalen Bundes und begeistert so Kinder aus sozial benachteiligten Familien in Halle-Neustadt für das Singen.

Rainer Gundermann ist seit vielen Jahren im Einsatz für die für Sanierung der Lettiner Kirche. Er kümmert sich für die Finanzen hierzu und engagiert sich auch für das Gemeinschaftsleben im Ort.

Mario Gursky aus Halle hat mit Projekten wie Benefizläufen oder -turnieren unter anderem den Verein krebskranker Kinder unterstützt.

Heinz Heimann wartet und pflegt seit Jahren in seiner Freizeit die Bockwindmühle und die Wassermühle in Krosigk.

Der Heimatverein Zöschen unter Leitung von Edda Schaaf ist für die Aufarbeitung der Geschichte des Arbeitserziehungslagers Zöschen (1944/45) nominiert.

Godela Hein aus Halle koordiniert seit drei Jahren das Freiwilligen-Projekt „Lesewelt“, bei dem Vorlesepaten Kindergartenkindern vorlesen.

Gerhard Heinrich aus Halle trainiert seit vielen Jahren in der Leichtathletik junge Sportler bei der SG Buna.

Thomas Heinrich richtet seit Jahren das größte Freizeitfußballturnier im Saalekreis aus, die Stadtmeisterschaften Merseburg.

Katrin Heinze hilft seit fast 15 Jahren anderen Drogenkonsumenten als Freiwillige der halleschen Drogenberatungsstelle drobs aus der Abhängigkeit.

Kerstin Hendrich aus Halle betreut Betroffene in einem psychologischen Gesprächskreis für Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind.

Manfred Hennicke ist als Vorsitzender des Kleingärtnervereins Am Wasserwerk Landsberg und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes nominiert.

Kurt Herrgroß: Der 91-Jährige ist für seine Verdienste um die hallesche Kultur und den Seniorensport vorgeschlagen. Er war unter anderem Präsident von Karnevalsvereinen und ist noch Cheforganisator zweier Senioren-Bowling.

Jens-Uwe Hönsch und Eberhard Richter vom Heimatbund Bad Dürrenberg engagieren sich ehrenamtlich für den Tourismus und die Salztradition in Bad Dürenberg.

Andrea Kahé aus Halle kümmert sich als Tierschützerin um das Taubenproblem in den Neustädter Hochhaus-Scheiben.

Klaus König engagiert sich seit Jahren unermüdlich für die Restaurierung der Wörmlitzer Kirche.

Sabine Knöfel aus Halle ist in der Nachwuchsförderung im Para-Kanu, im Behindertensportverband, als Beraterin für das persönliche Budget Behinderter und als ehrenamtliche Schuldnerberaterin in der Pusteblume aktiv.

Klaus Krug hat das Deutsche Chemie-Museums in Merseburg gegründet und rief die Initiative „Chemie zum Anfassen“ für Schüler ins Leben.

Klaus-Dieter Kühner bringt Gästen die Geschichte Halles als musikalischer Stadtführer Catch Bolder nahe.

Heinz Kunz aus Bad Dürrenberg ist nominiert für die Organisation der Sommerkonzertreihe in der Bad Dürrenberger Dorfkirche St. Katharina und für seine Ausstellungsreihe „Kunst im Wasserturm“.

Peter Kürschner ist seit zwei Jahren Ehrenamtlicher im Kontakt-café beim Verein „Labyrinth“ für psychisch kranke Menschen.

Erna Lämmel ist seit Jahrzehnten in der Johannesgemeinde Halle engagiert, unter anderem als ehrenamtliche Geschäftsführerin.

Eva Lampe aus Farnstädt gründete 2001 den Förderverein Kirche Unterfarnstädt und rettete damit das verfallene Gotteshaus.

Der Verein Lebenstraum in Halle setzt sich für junge Behinderte ein. Neben Beratung und Förderung organisiert er Diskos für Behinderte und Nichtbehinderte.

Dieter Mädicke engagiert sich in Halle für den Nachwuchs im Kanenaer Sportverein und organisiert Veranstaltungen.

Jürgen Mähnert seit 30 Jahren Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr in Halle-Trotha.

Nicole Marcus aus Halle ist Familienpatin und kümmert sich um eine Familie mit drei Kindern.

Claudia Marx ist die Erfinderin und Regisseurin des Sportmusicals „Tabea“, das mittlerweile nicht nur in Halle, sondern auch weltweit aufgeführt wird.

Hartwig Matthies leitet seit über zehn Jahren die Gruppe der Ostrauer Malweiber und führt Besucher durch Schloss Ostrau.

Ekhard Mehlhorn aus Obhausen ist vorgeschlagen für den langjährigen Vorsitz in der evangelischen Kirchgemeinde und sein Engagement bei den Pfingstburschen.

Annett Melzer aus Halle setzt sich für Menschen mit Behinderung ein - unter anderem in einer Rollstuhltanzgruppe und als Beraterin.

Walter Menschig aus Petersberg hat als Übungsleiter und Vereinsvorsitzender großen Anteil am langjährigen Bestehen des 1885 gegründeten SV Traktor Teicha.

Karin Muchau betreut zusammen mit Birgit Wolf das Seniorenstübchen für GWG-Mieter in der Paul-Thiersch-Straße in Neustadt.

Sonja und Manfred Möwes aus Halle sind seit zwei Jahren Familienpaten für ein Familie mit drei Kindern.

Wolfgang Michaelis vermittelt seit zwölf Jahren auf stadthistorischen Rundgängen Wissen über die Geschichte der Stadt Halle.

Manfred Opitz aus Halle unterstützt den Förderverein Kultur und Geschichte Döblitz bei Veranstaltungen.

John Palatini gründete 1991 die Ostrau-Gesellschaft, um das Veltheimsches Schloss zu beleben und den Geburtsort des Malers Senff zu bewahren.

Grit Pannier unterstützt ehrenamtlich das Frauenhaus Merseburg und begleitet die Streetworkerin in Merseburg.

Simone Pareigis-Hoppe aus Ermlitz ist nominiert als Leiterin der Selbsthilfegruppe für Leukämie und Lymphompatienten.

Marco Pellegrino hat eine Facebook-Gruppe „Foodsharing Halle“ gegründet, die mittlerweile 1 300 Mitglieder hat .

Dorothea Phillips engagiert sich in einem Töpferkurs in der Stadtmission Halle für Behinderte und Nicht-Behinderte und in der Suchtarbeit beim Blauen Kreuz.

Jochen Picht ist ist Sprecher der Selbsthilfegruppe Polyneuropathie, einer Nervenkrankheit, die noch sehr wenig erforscht ist.

Sigrid Popov aus Merseburg leitet den Yogazirkel im Awo Bürgerhaus in Merseburg.

Andreas Porsche ist Präsident der Carl-Loewe-Gesellschaft Löbejün, er gründete diese 1992 mit.

Jens Prinzing aus Niemberg engagiert sich als Präsident des FSV 67 Halle für den Sport. Er ist auch Präsident des Kreisfachverbandes Fußball Saalekreis.

Henriette Quade aus Halle ist nominiert für ihr Engagement gegen Rechts. Sie meldete und begleitete mehrfach Gegendemonstrationen an.

Gisela Ragutt hat das den Seniorenbesuchsdienst „Klingelzeichen“ mit heute mehr als 45 Freiwilligen aufgebaut.

Heidelore Rathgen aus Löbejün ist Schatzmeisterin der Carl-Loewe-Gesellschaft und hat das Ausstellungskonzept für das Löbejüner Loewe-Museum erstellt.

Raik Richter aus Halle leistete 2012 über 510 Dienststunden und 2013 über 770 Dienststunden für das Technische Hilfswerk (THW).

Petra Riebestahl aus Halle engagiert sich seit vielen Jahren in Projekten der Freiwilligenagentur, unter anderem plant und organisiert den Freiwilligentag.

Susanne Rost betreut zusammen mit Marco van den Broek rund 60 benachteiligte Kinder des Bürgertreffs Landsberger Straße. Den Kindern ermöglichen sie Ausflüge und Bildungsangebote.

Achim Rödel organisiert im Rahmen des Projekts „Nachbarschaft. Leben“ Ausflüge und Kinoveranstaltungen vor allem für ältere Menschen in der südlichen Innenstadt von Halle.

Ingrid Rürup ist die gute Seele des Projekts „Neustädter Bücherboten“, bei dem Ehrenamtliche Bücher und andere Medien aus der Stadtteilbibliothek Neustadt zu älteren Menschen bringen.

Christiane Schild aus Halle leitet seit fünf Jahren die Selbsthilfegruppe spätbetroffene Blinde und stark Sehbehinderte ältere Menschen.

Stephan Schirrmeister ist vorgeschlagen als Vorsitzender des Vereins „HausHalten Halle“, der die Goldene Rose und den Goldenen Pflug einer Wiedernutzung als Künstlerhäuser zugeführt hat.

Karl-Heinz Schmidt aus Leuna ist seit 1955 als Volleyball-Trainer bei Chemie Leuna und TSV Leuna. Sein Ziel: Die Jugend von der Straße holen.

Sabine Schneller aus Halle kümmert seit 30 Jahren um eine blinde, autistische und mehrfach Behinderte 35-Jährige, die in einem Heim aufgewachsen ist.

Reiner Schock ist Rechtsanwalt und gründete den Verein „Nothilfe ohne Tabu“, wo er unentgeltlich Vorträge zu sozial-rechtlichen Fragen hält. Er ist auch in weiteren halleschen Vereinen aktiv.

Christel Scholze aus Kabelsketal hat den Seniorenbesuchsdienst „Klingelzeichen“ mit auf- und ausgebaut.

Karolin Schreiber leitet den Seniorenchor der Stiftung Marthahaus in Halle und hat mit ihm bereits zwei CDs aufgenommen.

Bernd Schreyer ehrenamtlich für das Hospiz Halle ist tätig und betreut dort unheilbar Kranke.

Lutz Schülbe ist in seiner Freizeit seit 1993 beim BSV Halle-Ammendorf aktiv, seit 2004 Präsident des Sportvereins.

Harry Seefeldt plant und organisiert im Rahmen des Projekts „Nachbarschaft. Leben“ Veranstaltungen für Senioren in der südlichen Innenstadt von Halle.

Gero Seifert ist seit 1998 Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Halle-Saalkreis und führt mit Kooperationen, Vorträgen und Kunstaktionen die beiden Kulturen zusammen.


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