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Rückenschmerzen: Die Alarmsignale für einen Bandscheibenvorfall

Uhr | Aktualisiert 18.02.2013 17:07 Uhr
Strahlen Rückenschmerzen in Arme oder Beine aus, sollte man zum Arzt gehen. (FOTO: DPA) 
Rückenschmerzen sind eine der häufigsten Ursachen für Fehltage. In den meisten Fällen ist eine verspannte Muskulatur der Grund. Seltener steckt ein Bandscheibenvorfall dahinter, der sollte auf jeden Fall behandelt werden.
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Halle (Saale)/MZ/DMN/DAPD. 

Mit Rückenschmerzen plagen sich viele Menschen herum. Das simpelste Mittel dagegen ist oft regelmäßige Bewegung, weil Verspannungen oder Überlastungen als die häufigste Ursache von Rückenschmerzen gelten. „Aber es gibt Symptome, bei denen Sie sofort zum Arzt gehen sollten“, sagt der Lübecker Orthopäde und Wirbelsäulenexperte Rainer Kirchner vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Denn es könnte ein Bandscheibenvorfall dahinterstecken, der schnell behandelt werden muss.

Bewegung stärkt die Rückenmuskulatur

„Strahlen die Rückenschmerzen in Arme und Beine aus und sind die Bewegungen eingeschränkt, muss sich das ein Arzt ansehen“, sagt Kirchner. Auch ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, massive bewegungseinschränkende Rückenschmerzen und eingeschränkte Atmung, die auf die Schmerzen im Rücken zurückzuführen sind, müsse man umgehend untersuchen lassen.

„Sind die Rückenschmerzen aber nur leicht, sollte man absolute Bettruhe und zu viel schonende Maßnahmen allerdings vermeiden“, sagt Kirchner. Denn moderate Bewegung stärke die Rückenmuskulatur, löse Verspannungen und verhindere chronische Rückenschmerzen.

Was genau ist ein Bandscheibenvorfall, wie wird er behandelt und wie kann man dem Rückenleiden vorbeugen? Die wichtigsten Fakten und Infos dazu lesen Sie in der Bildergalerie.

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