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Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra : Weniger CO2-Ausstoß als Ziel

Helbra -

Die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund - Helbra will den CO2-Ausstoß in ihrem Territorium senken. Aus diesem Grund gibt die Kommune jetzt ein „integriertes Klimaschutzkonzept“ in Auftrag: Der Gemeinderat erteilte dem Leipziger Institut für Energie den Zuschlag zur jüngsten Sitzung. Das Unternehmen soll nun eine Bilanz über den gegenwärtigen CO2-Ausstoß erstellen und eine Potenzialanalyse erarbeiten.

Das Vorhaben wird über ein Förderprogramm des Bundes finanziert, wie Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Skrypek (CDU) sagt. In die CO2-Bilanz werden ihm zufolge sämtliche Faktoren wie Straßenverkehr, öffentliche Gebäude, private Haushalte und Unternehmen einfließen. Anteile an erneuerbarer Energie auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde sollen dabei auch berücksichtigt werden.

Konkrete Maßnahmen

In der geplanten Potenzialanalyse werden anschließend Vorschläge für Einsparmöglichkeiten unterbreitet. In fünf Workshops sollen schließlich konkrete Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes abgeleitet werden. „Das könnte die Ausweisung neuer Photovoltaikanlagen oder die Installation von Gebäudeleittechnik für öffentliche Gebäude sein“, so Skrypek. Der Einsatz eines Klimamanagers wird auch angestrebt.

Die Erstellung eines Leuchtenkatasters hat die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund - Helbra auf ihrer jüngsten Sitzung außerdem auf den Weg gebracht. Die Stadtwerke Wolfhagen wurden damit beauftragt. Mit Hilfe der zusammengetragenen Daten soll eine Kostenschätzung für die Umstellung der öffentlichen Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung in der gesamten Verbandsgemeinde erarbeitet werden. Bürgermeister Skrypek hofft, mit Fördermitteln aus dem Stark-V-Programm dieses Vorhaben „auf einen Schlag“ umsetzen zu können. (mz)


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