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Polizeidirektion Süd: Werner Rentsch ist neuer Polizeiabteilungsleiter

Uhr | Aktualisiert 22.01.2013 22:49 Uhr

Werner Rentsch (Mitte) mit Innenminister Holger Stahlknecht und Polizeipräsidentin Christiane Bergmann. (FOTO: MICHAEL DEUTSCH)

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Der gebürtige Klostermansfelder Werner Rentsch ist jetzt als Abteilungsleiter Polizei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd Herr über 1 750 Polizeibeamte. Seine Laufbahn begann in Eisleben.
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eisleben/Halle (Saale)/MZ. 

Ein Polizist, der sich seine ersten Sporen in der Lutherstadt Eisleben verdient hat, ist jetzt neuer Abteilungsleiter Polizei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd: Werner Rentsch. In der vergangenen Woche wurde er von Innenminister Holger Stahlknecht und der Präsidentin der Polizeidirektion, Christiane Bergmann, in Halle in sein Amt eingeführt. Und der gebürtige Klostermansfelder glänzte gleich bei seiner Amtseinführung mit Humor: "Wir müssen nur die drei A's beachten, die da heißen Angriff, Abwehr und Engagement", sagte Rentsch, augenzwinkernd natürlich.

Der 57-jährige dreifache Vater und dreifache Großvater ist nun für die gesamte Polizei in der Region zuständig - in Zahlen für 1 750 Beamte - gleich ob Kriminalkommissar oder Streifenpolizist. "Ich wollte mich heute überzeugen, ob sie ordnungsgemäß zum Dienst angetreten sind", neckte ihn der Innenminister, der bald auf die Personalie, besser noch auf den Menschen Rentsch einging, der sich im Polizeidienst von der Pike auf ganz nach oben gearbeitet habe und heute einer der erfahrensten Vorzeige-Beamten im Lande sei. "Ich habe nachgelesen, dass sein Streifendienst 1978 in Eisleben begann", so Stahlknecht.

Tatsächlich: Der Klostermansfelder hat als Schutzpolizist im Streifeneinzeldienst, so hieß das damals wirklich, auf den Straßen in der Lutherstadt Eisleben für Ordnung und Sicherheit gesorgt. In den folgenden Jahren machte Rentsch Karriere, aber er kehrte auch stets in die Lutherstadt zurück.

Ende der 80er Jahre, Rentsch war Major, war er derjenige, der das Volkspolizeikreisamt (VPKA) in die neue Struktur der Polizeidirektion Eisleben überführte. Zuletzt war Rentsch, der noch immer in Mansfeld wohnt, Präsident der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost in Dessau-Roßlau.

An eine witzige Situation aus seiner Eisleber Zeit Anfang der 90er Jahre kann er sich noch gut erinner: Radiosender meldeten einen ICE-Unfall bei Friesdorf. Der gebürtige Mansfelder wusste sofort, dass an der Meldung etwas nicht stimmte: Dort fährt nur die Wipperliese, niemals ein ICE.

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