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Neujahrsempfang in Eisleben: Finanzminister Bullerjahn als Spaßbremse

Uhr | Aktualisiert 14.01.2013 20:19 Uhr
OB Jutta Fischer (am Tisch) ließ das Jahr 2012 Revue passieren. (FOTO: LUKASCHEK) 
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"Wenn ich das alles so sehe, frage ich mich: Wann wird in Eisleben eigentlich gearbeitet?" Mit dieser launigen Bemerkung kommentierte Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) am Montagabend auf dem Neujahrsempfang im Eisleber Rathaus die knapp einstündige Einleitung von Oberbürgermeisterin Jutta Fischer (SPD).
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eisleben/MZ. 

Fischer hatte in einer Präsentation in Wort und Bild noch einmal an politische und kulturellen Ereignisse, Feste und andere Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnert.

Die aus Sicht der OB größtenteils positive Bilanz war für Bullerjahn wiederum Anlass, "wie gewohnt als Spaßbremse aufzutreten". Angesichts der Forderungen, die immer wieder von finanziell klammen Städten und Gemeinden an das Land gerichtet würden, sei schon manchmal erstaunlich, was man sich dort noch alles leisten könne. Das Land, das im vergangenen Jahr nicht nur keine neuen Schulden gemacht, sondern sogar mit der Tilgung begonnen habe, werde die Haushaltssanierung weiter vorantreiben, so Bullerjahn. Das bedeute auch, mit den Gemeinden zu sprechen, wie sie ihre eigenen Spar-Anstrengungen noch verstärken könnten. Generell werde man sich in Anbetracht der demographischen Entwicklung in Zukunft "auch nicht mehr alles leisten können", so der Minister.

Auch für die OB bleibt der Haushalt in diesem Jahr das "Hauptthema", wie sie sagte. "Eisleben ist noch längst nicht über den Berg, aber auf einem guten Weg", zitierte sie den Finanzminister. Sie wünsche sich eine gute und faire Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadträten im Interesse der Lutherstadt. Neben der Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung werde es in diesem Jahr unter anderem um die Arbeit an Flächennutzungsplänen gehen, so Fischer. Am Klosterplatz werde der Umbau beginnen; für den Bahnhof werde weiter nach einer Lösung gesucht; auch in den Ortsteilen seien Projekte geplant.

Gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat zeichnete Fischer schließlich noch Bernd Altzschner aus Polleben mit der Ehrennadel der Stadt aus. Altzschner habe sich seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Chronist und Fotograf verdient gemacht.

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