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Museum «Luthers Sterbehaus»: Tag der offenen Tür war erfolgreich

Uhr | Aktualisiert 03.02.2013 19:11 Uhr
Die Einladung zum Öffnen der Boxen nehem die Besucher gern an. (FOTO: MAIK SCHUMANN) 
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Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten: Die ersten Gäste des Sterbehauses mit seinem neuen Ausstellungsgebäude und die Mitarbeiter der Lutherstiftung strahlten am Sonnabend vor Zufriedenheit um die Wette.
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eisleben/MZ. 

Der Tag der offenen Tür im am Freitagabend eingeweihten Sterbehaus war nach den Worten Christian Philipsens, Chef der Lutherstätten in Eisleben, "ein voller Erfolg". Tatsächlich hatten viele Eisleber, aber auch Besucher aus anderen Bundesländern, die zehnstündige Gelegenheit genutzt, um das sanierte Sterbehaus und den Anbau samt der komplett neuen Ausstellung endlich anzuschauen. Insgesamt hat die Lutherstiftung mehr als 1 500 Besucher am Sonnabend gezählt.

Im Foyer des neuen Gebäudes wäre für diesen Tag wohl besser eine Drehtür eingebaut worden, denn der Ansturm riss nicht ab. Bereits 10 Uhr standen die ersten Interessierten vor der Tür und wollten sehen, was sich in den vergangenen zwei Jahren getan hat.

Das Fazit der Meinungen der ersten Besucher war sehr positiv: "Eine gelungene und interessante Ausstellung", so Andreas Porsche. Der Arzt war schon bei der Eröffnung am Freitagabend kurz in der Ausstellung, "aber um alles erfassen zu können, muss man mehrmals in die Ausstellung", so Porsche. Diese vermittle durchweg interessante Einblicke, nicht nur in das Sterben des Reformators. "Man muss nicht Lutheraner, Gläubiger oder Theologe sein, um sich auf die Thematik einlassen zu können", so Porsche.

Ähnlich angetan zeigten sich Ulrike und Gerhard Hunal. Die Eisleber waren "begeistert von den Räumlichkeiten" und wussten bereits am Sonnabend, dass sie sich "alles noch mal in Ruhe anschauen" werden. Doch vorher wollten sie eine Broschüre "durcharbeiten", um beim zweiten Besuch "alles erfassen zu können".

Andrea und Norman Reichelt , die beiden waren aus Coburg zu einem Besuch ihrer Familie in Eisleben angereist, lobten "die Modernität" der Ausstellung, und hoben hervor, dass "auch an Kinder und Jugendliche gedacht wurde". Der elfjährige Sohn Louis bestätigt das prompt.

Kritik gab es von Kerstin Reichelt. Das alte Pflaster im Innenhof sei eine Stolperfalle, ebenso wie manche Ecke in der Ausstellung. Und natürlich müsse nun die Stadt mit der Gestaltung des Umfelds nun "zügig vorankommen".

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