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Mansfeld-Südharz: Todesursache des Lkw-Fahrers unklar

Uhr | Aktualisiert 21.12.2012 19:55 Uhr
Etwa eine Stunde nahm die Bergung des verunglückten Lkw am Blankenheimer Berg in Anspruch. (FOTO: KLAUS WINTERFELD) 
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Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer ist am frühen Freitagmorgen bei einem Unfall zwischen Wimmelburg und Blankenheim gestorben. Noch am Freitagnachmittag waren die Umstände, die zu dem Unfall führten, nicht klar.
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wimmelburg/mz. 

Eine Sprecherin der Polizei in Halle hatte die Vermutung geäußert, dass gesundheitliche Probleme des Fahrers zu dem Unfall geführt haben könnten. Die Polizei wisse noch nicht, ob der Unfall zum Tod des 53-Jährigen führte oder der Tod des Fahrers zu dem Unfall. Auf jeden Fall geriet der Lkw in Richtung Blankenheim fahrend von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum, der umstürzte.

Ebenso unklar wie die Unfallursache ist der Unfallzeitpunkt. Nach den Angaben der Polizei hatte gegen 5 Uhr ein Anrufer der Polizei mitgeteilt, dass am Blankenheimer Berg ein Lkw im Graben liege.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte habe der Fahrer zwar noch hinter dem Lenkrad gesessen, sei aber nicht ansprechbar gewesen. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Fahrers feststellen können, so die Polizei. Eine Obduktion des Mannes werde sicher nicht veranlasst, so ein Sprecher der Eisleber Polizei, da an dem Unfall keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt waren, es also keine weiteren Geschädigten gebe.

Wie die Polizei mitteilte, stammt der Tote aus dem hiesigen Landkreis, das Fahrzeug gehört einer Transportfirma aus Allstedt.

Während der Bergungsarbeiten auf der alten B 80 musste die Verbindung zwischen Blankenheim und Wimmelburg gesperrt werden. Augenzeugen berichteten von einer bis zu einer Stunde dauernden Aktion, als der verunglückte Lkw mit schwerer Technik geborgen wurde. Eine Umleitungsstrecke habe die Polizei nicht eingerichtet, aber während der Vollsperrung leiteten Polizisten den aus Richtung Eisleben kommenden Verkehr an der Ampelkreuzung in Wimmelburg über Helbra um.

Neben den Rettungskräften und der Polizei waren insgesamt 16 Mitglieder der Feuerwehren Blankenheim und Wimmelburg im Einsatz. Den Schaden bezifferte die Polizei mit 10 000 Euro.

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