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Mansfeld-Südharz: Neue Verbrennordnung tritt in Kraft

Uhr | Aktualisiert 19.12.2012 20:56 Uhr
Zum Thema Verbrennen von Gartenabfällen gibt es geteilte Meinungen. (ARCHIVFOTO: HARTMUT KRIMMER) 
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Zwei Jahre nach dem völlig unerwarteten Verbot zum Verbrennen von nicht kompostierbaren Gartenabfällen darf in großen Teilen des Landkreises Mansfeld-Südharz wieder verbrannt werden. Die neue Verbrennordnung tritt diese zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft.
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Eisleben/MZ. 

Zwei Jahre nach dem völlig unerwarteten Verbot zum Verbrennen von nicht kompostierbaren Gartenabfällen darf in großen Teilen des Landkreises Mansfeld-Südharz wieder verbrannt werden. Nach einer über Wochen währenden kontroversen Diskussion um das Für und Wider einer neuen Verbrennordnung tritt diese jetzt zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft. Ein entsprechendes Papier hat Landrat Dirk Schatz (CDU) in dieser Woche unterzeichnet.

"Da es während der Kreisbereisung des Landrates immer wieder zu Anfragen die Verbrennverordnung betreffend kam, wurde entschieden, die verschiedenen Bedürfnisse in den Regionen des Landkreises in die Verordnung einzubeziehen", begründete Babett Mitschka von der Pressestelle des Landkreises Mansfeld-Südharz die territorialen Unterschiede. Demnach dürfen im Altkreis Sangerhausen künftig nicht kompostierbare Abfälle wieder verbrannt werden. Allerdings sind die Zeiten für das Verbrennen differenziert (siehe Grafik). Dagegen gibt es im Altkreis Mansfelder Land größere Unterschiede.

Wie berichtet, hatte Landrat Schatz Ende Oktober völlig überraschend eine Überarbeitung der bestehenden Verbrennordnung angekündigt. Insbesondere in den ländlichen Gegenden, in denen große Grundstücke mit hohem Baumbestand zu pflegen sind, werde die Verbrennverordnung als problematisch empfunden. Jedoch gebe es auch Regionen im Landkreis, deren Bürgerinnen und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen, da das Verbrennen nicht mehr erlaubt war", hatte Schatz die gegensätzlichen Meinungsbilder aufgezeigt und eine differenzierte Betrachtung angekündigt. Diese sei indes auf der Grundlage einer Befragung unter den Kommunen zustande gekommen, sagte Mitschka. So waren im Vorfeld Schreiben an die Oberhäupter der Städte und Gemeinden des Landkreises versandt worden. Diese beinhalteten eine Abfrage nach den Wünschen der jeweiligen Städte und Gemeinden. "Fragestellungen nach dem Wann, Wo und Wie oft sollten diese genau definieren. Entsprechend der Rückmeldungen aus den Städten und Gemeinden wurden die gemeldeten Details in die neue Verordnung eingearbeitet", erläuterte Mitschka. Im Oktober 2010 hatte Schatz kurzfristig ein Verbrennverbot für den gesamten Landkreis erlassen und dies mit massiven Verstößen begründet. Zur strikten Umsetzung waren zudem die Ordnungsämter angewiesen, bei Verstößen gegen das Verbot die Gesetze konsequent umzusetzen. Nach dem Abfallwirtschaftsgesetz drohen je nach Schwere Geldstrafen zwischen zehn und 50 000 Euro.

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