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Hettstedt: Stadträte für Tempo-30-Zone

Uhr | Aktualisiert 21.11.2012 21:10 Uhr
In der Freistraße ist viel los. Stadtrat Udo Meyer will die Innenstadt zur verkehrsberuhigten Zone machen. (FOTO: LUKASCHEK) 
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Das Konzept für eine verkehrsberuhigte Innenstadt von Stadtrat Udo Meyer hat im Stadtentwicklungsausschuss eine breite Unterstützung gefunden. Am 27. November wird der Hauptausschuss nun darüber beraten; am 11. Dezember könnte der Stadtrat einen Beschluss fassen.
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eisleben/MZ. 

"Ich freue mich, dass der Ausschuss zugestimmt hat", sagt der Eisleber Stadtrat Udo Meyer (Fraktion Die Linke): Sein Konzept für eine verkehrsberuhigte Innenstadt hat im Stadtentwicklungsausschuss eine breite Unterstützung gefunden. Am 27. November wird der Hauptausschuss nun darüber beraten; am 11. Dezember könnte der Stadtrat einen Beschluss fassen. Meyer, der selbst nicht an der Ausschusssitzung teilnehmen konnte, sagte der MZ, er habe nicht mit einer derart eindeutigen Zustimmung gerechnet. "Es geht hier aber gar nicht um mich, sondern um Verbesserungen für die Stadt", so Meyer. Der parteilose Stadtrat hat nach eigenen Angaben mehrere Wochen an seinem Verkehrskonzept gearbeitet und dabei mit der Polizei, Ämtern, Umwelt- und Verkehrsverbänden sowie Unternehmen gesprochen.

Wenn der Stadtrat zustimmt, kann das Konzept in mehreren Abschnitten umgesetzt werden. Als erstes soll eine Tempo-30-Zone in der Innenstadt eingerichtet werden. "Das wäre schnell und mit relativ wenig Aufwand möglich", so Ausschussvorsitzende Ulrike Männer (FFG). Fachbereichsleiter Michael Richter von der Stadtverwaltung sagte, dass das Konzept aus technischer Sicht umsetzbar sei. Die Kosten müssten noch ermittelt werden. Stadtrat Meyer schätzt die Kosten für alle von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen auf etwa 25 000 bis 30 000 Euro. Ein Ziel der Verkehrsberuhigung in der Freistraße ist, das Fahren dort unattraktiver zu machen und dadurch mehr Fahrzeuge auf die Zentrumsumgehung zu leiten.

Was den zweiten zentralen Punkt in Meyers Konzept betrifft, die Aufhebung des Einbahnstraßensystems, sehen Stadträte und Verwaltung noch Klärungsbedarf. "Wir haben die Straßen vermessen lassen", so Richter. "Jetzt muss geprüft werden, ob ein Zwei-Richtungs-Verkehr möglich ist." Dabei geht es unter anderem um die Ausfahrt der Feuerwehr im Breiten Weg.

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