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Feuerwehren: Verbandschef verspricht Aufklärung

Uhr | Aktualisiert 03.02.2013 19:21 Uhr
Ines Hedler (FOTO: MZ) 
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Die Wogen schlugen hoch zur Delegiertenkonferenz der Kinder- und Jugendfeuerwehren Mansfeld-Südharz am vergangenen Sonnabend in der Röblinger Festscheune. Fast 300 Delegierte nahmen an der Wahl des neuen Kreisjugendwartes teil.
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SANGERHAUSEN/Röblingen/MZ. 

Die Wogen schlugen hoch zur Delegiertenkonferenz der Kinder- und Jugendfeuerwehren Mansfeld-Südharz am vergangenen Sonnabend in der Röblinger Festscheune. Fast 300 Delegierte nahmen an der Wahl des neuen Kreisjugendwartes teil, wobei die gute Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren von den aktuellen Vorwürfen gegen den Chef des Kreisfeuerwehrverbandes, Helmut Filary aus Sangerhausen, belastet wurde. Es entstand der Eindruck, dass die Delegierten in zwei Lager gespalten waren - in Eisleben und Sangerhausen.

So bewarben sich zwei Kandidaten um das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwarts: Amtsinhaberin Ines Hedler von der Freiwilligen Feuerwehr Erdeborn (Altkreis Eisleben) und der Gegenkandidat René Strobach aus Blankenheim (Altkreis Sangerhausen). "Ich bin momentan nicht mit der Jugendarbeit zufrieden und mir wird zu viel Politik von der amtierenden Kreisjugendfeuerwehrwartin betrieben", sagte der zweite Bewerber Strobach, der damit eine Diskussion über einen offenen Brief auslöste, in dem Hedler über Missstände im Kreisfeuerwehrband geschrieben hatte.

Hedler entgegnete, dass diese Debatte nichts auf der Delegiertenkonferenz zu suchen habe, "da die Kinder- und Jugendwehren eine gute Arbeit in den vergangenen Jahren geleistet haben, was die erreichten Titel bei der Deutschen Meisterschaft widerspiegeln".

Angesichts der Kritik meldete sich der Chef des Kreisfeuerwehrverbandes Helmut Filary zu Wort. "Ich gebe das Versprechen ab, für Aufklärung zu sorgen und unseren Feuerwehrverband wieder in das rechte Licht zu rücken, wo er einmal war", versicherte er. "Die Diskussionen, die jetzt geführt werden, sind für uns kontraproduktiv", meinte Landrat Dirk Schatz (CDU). Er schlug mit der Wahl des Kreisjugendwarts einen Neuanfang für ein "Miteinander" vor.

Letztendlich wurde Ines Hedler mit 101 zu 79 Stimmen wiedergewählt. "Eine Wiederwahl, die zeigte, dass wir mit unserer Arbeit auf einem guten Weg sind", meinte anschließend Hedler. Im Landkreis Mansfeld-Südharz bestehen derzeit 78 Jugend- und 42 Kinderwehren mit mehr als 1 000 Mitgliedern.

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