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Amtszeit von Steffen Kujas geht zu Ende: Neuer Feuerwehrleiter für das Seegebiet

Einsatzwagen der Feuerwehr

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr

Foto:

Silvio Kison/Symbol

Seegebiet -

Irritationen gibt es um den geplanten Ablauf der Wahl des Gemeindewehrleiters in der Seegebietsgemeinde. Der Urnengang soll am 12. Februar erfolgen. Rund 170 Feuerwehrleute sind aufgerufen, an jenem Tag ihre Stimme im Wahllokal im Seeburger Gerätehaus von 18 bis 20 Uhr abzugeben.

Einige Feuerwehrleute zeigten sich überrascht, dass keine Mitgliederversammlung für die Bestimmung eines neuen Gemeindewehrleiters einberufen wird, nachdem jetzt die Amtszeit von Steffen Kujas abläuft. „Die Art und Weise des Wahlprozederes hat die Wehrleiterrunde nach einem Vorschlag der Verwaltung festgelegt“, erklärt Frank Höricht, zuständiger Mitarbeiter der Verwaltung.

Kandidatenvorstellung bei Bedarf

Mit der Einrichtung eines Wahlbüros und dessen zweistündiger Öffnungszeit wollte man ihm zufolge möglichst vielen Feuerwehrleuten die Möglichkeit geben, sich an der Wahl zu beteiligen. Ihnen sollten damit auch flexible Zeiten für den Wahlgang angeboten werden. Der Wahltag falle auf einen Freitag, an dem sich die freiwilligen Feuerwehren bekanntlich ohnehin zum Dienst treffen würden, so Höricht.

Die Frage nach dem Termin für eine Vorstellungsrunde, in der die Kandidaten den Feuerwehrleuten Rede und Antwort stehen, macht inzwischen auch die Runde. Höricht verweist drauf, dass eine Kandidatenvorstellung gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Wenn jedoch der Wunsch geäußert werde, könne eine solche Veranstaltung organisiert werden, sagte er.

Interessenten für das Ehrenamt können sich noch bis zum 5. Februar bewerben, danach endet die Frist. Der Gemeindewehrleiter soll für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt werden. Wer kandidieren möchte, der muss eine spezielle Qualifikation nachweisen: Eine Ausbildung als Zugführer ist Voraussetzung, um zur Wahl am 12. Februar anzutreten.

Ein Interessent bereits bekannt

Der Name eines Bewerbers wurde inzwischen bekannt. Nach MZ-Informationen hat Alexander Laßbeck, der die Freiwillige Feuerwehr Röblingen derzeit kommissarisch leitet, seine Bewerbung bereits eingereicht. Der 32-Jährige engagiert sich seit 22 Jahren in der Feuerwehr und arbeitet in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Halle. Ob sich Amtsinhaber Steffen Kujas erneut zur Wahl stellt, ist offen. Er habe sich noch nicht entschieden, sagte er. (mz)


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