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Handball Sachsen-Anhalt-Liga: Kühnau und DRHV II gewinnen am Wochenende

Oliver Lindner (blau, hier gegen USV Halle II)

Oliver Lindner (blau, hier gegen USV Halle II) hatte eine Ausbeute von zwölf Toren bei 14 Versuchen.

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Bösener

Dessau -

Zwei Siege und eine Niederlage sind das Ergebnis des Wochenendes der Dessauer Handballmannschaften in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Frauen

DRHV-HC Salzland 22:24

Denkbar knapp mit 22:24 haben die Frauen des DRHV das Spitzenspiel gegen den HC Salzland verloren. Trotz eines mehrmaligen 3-Tore-Rückstands hatte sich das Team von Thomas Kirschstein immer wieder zurück in die Partie gekämpft, um dann an den eigenen Nerven oder dem Torpfosten zu scheitern. „Meine Mannschaft hat Riesenmoral bewiesen. In den entscheidenden Phasen haben uns aber leider die Nerven versagt. Ein Punktgewinn war möglich“, ärgerte sich Kirschstein.

DRHV: Bensch, Schmidt - Vollert, Gödde, Hildebrandt, Frens (7), Proske (12), Schröter (3), Krüger

Männer

DRHV II - Wernigerode 32:31

Am Ende war es knapp. Mit 32:31 gewann der DRHV II am Sonnabend beim HV Wernigerode. Nach zuletzt unglücklichen Niederlagen konnte Steffen Tiede diesmal jubeln. „Jetzt haben wir das bessere Ende mal für uns gehabt“, freute sich der Trainer.

Mit Besetzungssorgen in den Harz gereist (Spielmacher Daniel Holtz war kurzfristig stark erkältet und saß zunächst nur auf der Bank), mussten die Gäste mit ansehen, wie Wernigerode den besseren Start erwischte. Die 4:2-Führung in der achten Minute sollte jedoch die einzige Zwei-Tore-Führung des HV während der gesamten Partie bleiben. Trotz spielerischer Überlegenheit agierten die Dessauer sehr passiv, standen in der Abwehr zu weit vom Gegner entfernt. Dank des entfesselt aufspielenden Oliver Lindner - bei 14 Wurfversuchen mit zwölf Toren - blieb die Mannschaft in Reichweite. Nach einem knappen 15:14-Halbzeitrückstand übernahmen die Dessauer in der 35. Minute die Führung und gaben diese nicht mehr aus der Hand.

DRHV II: Sprecher, Hoffmann, Zimmermann - Alisch (10), Hensen (4), Holtz, Schenke (2), Kuter (2), Tettlak, Kurzewski, Lindner (12), Vollert (2)

Kühnau - Wittenberg 35:26

Einen sicheren 35:26-Sieg gegen den Angstgegner HBC Wittenberg konnte die SG Kühnau am Sonnabend verbuchen. Ein furioser 7:0-Start ebnete frühzeitig den Erfolg gegen einen Gegner, der personell geschwächt (nur sieben Feldspieler) in die Friedensschule kam. Spätestens mit der 18:8-Pausenführung war die Frage nach dem Sieger geklärt. Bei Kühnau bekamen auch die Spieler eine Chance von Trainer Armands Uscins, die sonst nicht so häufig auf dem Feld stehen. Mit dem deutlichen 35:26-Sieg baute die SG ihre Heimserie - seit dem 7. Februar des vergangenen Jahres ist das Team zu Hause ungeschlagen - weiter aus und liegt weiter auf dem zweiten Platz.

Kühnau: Bachmann, Wiese - Baumbach (7), Sitte (1), Zimdahl (2), Müller (6), Rieprich (1), Gabbert (2), Kovacs (3), Gatzke (4), Reckzeh (3), Auzins (2), Vodotinski, Hoyer (4) (mz)