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Dessau-Roßlauer HV: Hauptsponsor Stadtwerke bleiben an Bord

Sponsoren

Ralph Hirsch, Thomas Zänger, Inga Nissen und Dino Höll (v. li.) besiegeln die weitere Zusammenarbeit zwischen DRHV und den Stadtwerken.

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Bösener

Dessau -

Die Stadtwerke Dessau bleiben dem Dessau-Roßlauer HV auf dem angestrebten Weg in die 2. Handball-Bundesliga als Hauptsponsor erhalten. Die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll und Thomas Zänger sowie Inga Nissen, Geschäftsführerin der Sport Marketing Dessau-Roßlau GmbH, unterzeichneten am Freitagvormittag einen neuen, für das Kalenderjahr 2016 gültigen Vertrag. Der ist in der finanziellen Dotierung - über die keine Angabe gemacht wurde - unverändert.

Sollte der Verein in diesem Frühjahr jedoch den Aufstieg in die 2. Liga schaffen, kündigten Höll und Zänger an, dem Aufsichtsrat eine Erhöhung der Vertragssumme für das Jahr 2017 vorzuschlagen. „Wir haben keine Sekunde mit der Vertragsverlängerung gezögert“, meinte Dino Höll. Thomas Zänger, der im Dezember den Staffelstab als DRHV-Präsident an Nachfolger Ralph Hirsch übergeben hatte, konstatierte eine „unglaubliche tolle Entwicklung des Vereins und eine riesengroße Euphorie.“

Die Stadtwerke bilden damit die Spitze des neuen, insgesamt zehnstufigen Sponsorenkonzeptes des Vereins, der den Leistungshandball zukünftig auf eine breitere Basis stellen und damit die Grundlagen für eine dauerhafte Etablierung des DRHV in der 2. Liga schaffen will. In die wird der Verein, das betonte Präsident Hirsch noch einmal, in diesem Jahr auf jeden Fall aufsteigen, wenn es der Mannschaft sportlich gelingt, am Ende der Saison Platz eins in der 3. Liga Nord zu belegen. „Alle Gremien, alle Partner und Unterstützer sind sich einig darin und wollen dafür auch die notwendigen Voraussetzungen schaffen“, betonte Hirsch, der jedoch auch mahnte: „Noch ist der DRHV nicht aufgestiegen. Es sind noch neun Spiele zu absolvieren.“ Auch für Thomas Zänger käme ein Aufstieg nicht zu früh. „Eigentlich war das ja erst in einem Jahr geplant. Doch keiner weiß, ob es nächste Saison sportlich noch einmal so gut läuft.“

Deshalb sei der Schritt jetzt richtig, wenn er wirtschaftlich abgesichert ist. Die Stadtwerke haben ihren Beitrag dazu geleistet. (mz/tsc)