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Schwarzer Quader: Bauhaus-Museum kommt aus Spanien

Der strenge Entwurf von Gonzales Hinz Zabala.

Der strenge Entwurf von Gonzales Hinz Zabala.

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Bauhaus

Dessau-Roßlau -

Die Entscheidung ist gefallen. Das Dessauer Bauhaus-Museum wird nach einem Entwurf des spanischen Architektenbüros Gonzales Hinz Zabala gebaut. Das hat die Stiftung Bauhaus Dessau am Mittwoch bekannt gegeben. Damit haben sich die Spanier gegen den verspielten Entwurf des New Yorker Architektenbüros Young/Ayata durchgesetzt.

In den vergangenen Wochen hatte der Bauherr mit den vier Erstplatzierten des Internationalen Wettbewerbs verhandelt. Das Museum soll im Dessauer Stadtpark entstehen.

An dem Internationalen Wettbewerb hatten sich insgesamt 831 Architekten mit Entwürfen beteiligt. 30 von ihnen schafften in einem anonymisierten Verfahren den Sprung in die zweite Runde. Am Ende wurden von der Jury nach langen Diskussionen zwei erste, ein dritter und ein vierter Preis vergeben, zusätzlich gab es drei Anerkennungen.

Das Dessauer Bauhaus-Museum soll 2019 eröffnen, wenn das Bauhaus 100. Geburtstag feiert. Die Kosten von 25 Millionen Euro teilen sich Bund und Land. Die Stadt Dessau-Roßlau stellt das Grundstück im Stadtpark - und kümmert sich um die Umfeldgestaltung und die Anbindung des Museums.
Die Stiftung Bauhaus Dessau hat mit über 40.000 Exponaten die zweit größte Bauhaus-Sammlung der Welt. Dies kann bislang aber nur zu einem ganz geringen Teil ausgestellt werden. (mz/sb)


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