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Polizei sucht Zeugen: Täterbeschreibung wird detaillierter

Uhr | Aktualisiert 28.01.2013 21:52 Uhr
Weiträumig hat die Polizei am Sonnabend bis in die Abendstunden den Tatort, den «Premium-Goldankauf» in der Kavalierstraße abgesperrt. (FOTO: SEBASTIAN) 
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Nach weiteren Zeugenvernehmungen hat die Polizeidirektion Ost die Beschreibung des mutmaßlichen Täters, der am Sonnabendnachmittag in Dessau einen Goldankäufer mit einem Messer niedergestochen lebensbedrohlich verletzt hat, weiter präzisiert.
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Dessau/MZ. 

Nach weiteren Zeugenvernehmungen hat die Polizeidirektion Ost die Beschreibung des mutmaßlichen Täters, der am Sonnabendnachmittag in Dessau einen Goldankäufer mit einem Messer niedergestochen und lebensbedrohlich verletzt hat, weiter präzisiert.

Zum einen gibt es nach Aussagen des Polizeisprechers Ralf Moritz eine Altersangabe des geflüchteten Mannes. Der Gesuchte wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt. Zum anderen wurde die Bommelmütze, die dieser getragen haben soll, von den Befragten als weinrot statt bisher rot beschrieben. "Wir hoffen, dass die Hinweise weiterhelfen", sagte Ralf Moritz gegenüber der MZ. Denn trotz rascher Fahndung habe der Gesuchte noch nicht gefasst werden können.

Der unbekannte Mann hatte am Sonnabend in der Kavalierstraße den 26-jährigen Mitarbeiter eines Goldankauf-Geschäfts mit mehreren Messerstichen schwerst verletzt. Während sich der Mitarbeiter, der aus Halle stammt, aus dem Laden in Richtung Dessau-Center schleppte und vor dem Naturkundemuseum zusammenbrach, flüchtete der Messerstecher in Richtung Friedrich-Naumann-Straße. Der Mann soll etwa 1,75 Meter groß sein, er hat eine rot-weiße Jacke mit Streifen und eine weinrote Bommelmütze getragen. Der Pressesprecher erklärte am Montag gegenüber der MZ: "Es handelt sich um einen deutschen Tatverdächtigen." Keine der bisherigen Aussagen, weder von den Zeugen noch von dem Opfer, mit dem am Tatabend noch gesprochen werden konnte, spreche für einen mutmaßlichen Täter mit Migrationshintergrund. Derartige Behauptungen bezeichnet Moritz als Gerüchte. Gerade in den sozialen Netzwerken waren immer wieder anderslautende Vermutungen geäußert worden.

Zum Tathergang oder warum der 26-jährige Hallenser am Sonnabend nach Ladenschluss noch Kontakt zu dem Täter hatte, konnte am Montag auch der Inhaber des Unternehmens "Premium-Goldankauf" nichts sagen. Das Opfer sei noch nicht so gut ansprechbar, meinte der Unternehmer, der froh ist, dass mit dem Schwerstverletzten überhaupt schon gesprochen werden konnte. Es sei das erste Mal, das es einen Überfall an einem der verschiedenen Standorte gegeben habe, "und dann ist es gleich das Schlimmste, was ich so gehört habe".

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