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Streit in Dessau-Roßlau: Petition für Bauhaus-Museum im Stadtpark

Standort für das Bauhausmuseum

Die Ecke Kavalier-/Friedrichstraße wird der Standort für das Bauhausmuseum.

Foto:

ruttke/archiv

Dessau-Rosslau -

Der Streit von Befürwortern und Gegner eines Bauhaus-Museums am Rande des Stadtparks wird nun auch im Internet ausgetragen: Ende August endete dort eine Petition von Andreas Mrosek, ehemals OB-Kandidat und nun Stadtrat der Alternative für Deutschland, gegen diesen Standort. 3 600 Unterzeichner gab es am Ende. Viele davon unterschrieben allerdings anonym oder auf einem Unterschriftbogen, der dann nachgetragen wurde. Das erklärt, warum die Petition auf dem auf dem Internet-Portal „openpetition.de“ lange Zeit nicht groß vorankam, um dann plötzlich zwei 1 000er Schritte zu machen.

Lars Rümmler von den Dessauer Wirtschaftsjunioren hat am Freitag ein „Bürgerbekenntnis“ für das Bauhaus-Museum im Stadtpark gestartet. „Wenn jetzt erneut eine destruktive Standort-Debatte aufflammt, verhindern wir nicht mehr nur den Stadtpark als Platz für den so dringend benötigten Neubau, sondern gefährden das Museums-Projekt an sich“, begründet Rümmler seine Initiative.

„OpenPetition“ ist eine gemeinnützige GmbH, die sich für eine Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung zum Ziel gesetzt hat. Eine verpflichtende Wirkung haben die Online-Petitionen nicht. Den Initiatoren geht es darum, Bürger-Meinungen sichtbarer zu machen. Intern festgelegt sind Quoten: Bei einer 100 000 Einwohner zählenden Stadt liegt die Relevanz bei etwa 1 400 Unterschriften. (mz/sb)


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