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Mitteldeutsche Zeitung | Große Pläne für 2016 : Dessaus Wirtschaftsjunioren starten Image-Kampagne
09. February 2016
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Große Pläne für 2016 : Dessaus Wirtschaftsjunioren starten Image-Kampagne

Nico Nierenberg (re.) ist neuer Chef der Wirtschaftsjunioren.

Nico Nierenberg (re.) ist neuer Chef der Wirtschaftsjunioren.

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PRIVAT

Dessau-Rosslau -

Der Name steht schon fest - und ist Programm. „Dessau lebt.“ So soll die neue Image-Kampagne heißen, die Dessaus Wirtschaftsjunioren 2016 starten wollen. „Weil“, sagt Nico Nierenberg, „ in dieser Stadt zu wenig über Positives geredet wird.“

Nierenberg, 38 und Chef der Dessauer Datel, ist seit Anfang Januar neuer Sprecher der Dessauer Wirtschaftsjunioren. Der Wechsel erfolgte turnusmäßig und nach einem aus Sicht der Wirtschaftsjunioren sehr erfolgreichen Jahr. Die Zahl der Mitglieder ist um acht auf über 50 gestiegen. Doch nicht nur das stellt der 2015er Vorsitzende Nicky Meißner heraus. „Wir haben viele gute Projekte durchgeführt. Und wir haben uns eingemischt.“ So stark, dass schon mal Anrufe kamen, als die Wirtschaftsjunioren vehement zwei Kandidaten für das Amt des Wirtschaftsdezernenten forderten. „Da wurden wir gefragt, was wir uns denn einbilden“, erinnert sich Meißner - und ist froh, es getan zu haben. „Es war richtig, dass der Stadtrat eine Wahl hatte.“

Fortsetzung für 2016

Dessaus Wirtschaftsjunioren haben eine erstaunliche Entwicklung genommen. Deutlich wurde das 2015 zum 25. Geburtstag, der stilvoll im Bauhaus gefeiert und bei dem auf das Erreichte zurückgeblickt wurde. „Wir werden deutlich stärker wahrgenommen.“ Auch von der Verwaltung. „Wir sind an einem Austausch interessiert, die Dezernenten wollen den aber auch.“ Gerade auch mit Blick auf die neue Stadtmarketinggesellschaft. „Die schafft das nicht allein.“

Das Jahr 2015 kann Meißner bilanzieren. Die Info-Box-Seite zum Bauhaus-Museum, der Kooperationsvertrag mit der Sekundarschule am Schillerpark, die Hilfe für den Beatclub. Es gab viele konkrete Aktionen, die 2016 fortgesetzt werden sollen. Die Image-Kampagne steht ganz oben. „Wir wollen Stimmen und Stimmungen einsammeln“, sagt Nierenberg. Eine Online-Plattform ist geplant, Plakate, Aktionen. „Es ist unser Versuch, die Stimmung in der Stadt zu verbessern.“ Das soll auch mit dem Service-Profi gelingen. 2014 machten 200 Firmen mit - und erhielten über 1 000 Service-Beurteilungen. „An einigen Schaufenstern in der Zerbster Straße kleben noch heute die Aufkleber“, sagt Meißner. 2016 wollen die Wirtschaftsjunioren wieder die Service-Profis küren. „Wenn wir die Zahlen von 2014 toppen können, wäre das ein Traum.“

Der Anfang ist gemacht

Und die Unternehmer wollen die Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Schillerstraße fortsetzen. „Dort wurden wir mit offenen Armen empfangen“, erinnert Meißner an ein Speed-Dating zwischen Unternehmen und Schülern und an Firmenbesuche. „Es geht darum, Einblicke in die Ausbildung zu geben.“ Um aufzuklären und Lehr-Abbrüche zu vermeiden. Der Anfang ist gemacht. (mz)


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