Dieser Frage geht ein Workshop nach, den das Institut für Hochschulforschung (HoF) Wittenberg am kommenden Freitag in der Stiftung Leucorea veranstaltet.
Die Referenten befassen sich mit den Berufsfeldern soziale Arbeit, Altenpflege, Sozialpädagogik, Ingenieurberufe, Geburtshilfe, Grundschullehramt und Frühpädagogik. Mit Prozessen der Professionalisierung verbänden sich typischerweise geschlechtsspezifische Schließungs- beziehungsweise Marginalisierungsprozesse, so die Veranstalter. Denn eine höherwertige Ausbildung bringe auch ein steigendes Sozialprestige mit sich.
Die daraus entstehenden beruflichen Chancen würden aber tendenziell eher von Männern als von Frauen als Karrierechance genutzt. Im Workshop sollen die geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Professionalisierungsprozessen in verschiedenen Berufen diskutiert werden. Dabei sollen auch über die Berufsgruppen hinweg allgemeingültige Muster dieser Entwicklungen identifiziert werden. Die Veranstaltung steht allen interessierten Wissenschaftlern und Studierenden offen. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro und wird vor Ort bezahlt.